MEINE LIEBLINGE

Leider sind schon viele von ihnen im Rattenvalhalla (=Schwiegerelterns Garten) gelandet.

*Baustelle*

Dotty 01.04.2010 eingezogen
Molly 01.04.2010 eingezogen

Skippy
Django
Maja
Pitu

Whitey
Mr. Ice
BumbleBee
Jerry

Snow
Face
Mr. Miagi
Geddy Lee

Blindi
Kaba
Pebbles
Zuma

Bloody
Yuki
Gizmo
Blacky

Crash
Kleo
Bino
Bluna

Tiffy
Fipsy
Dotty
Molly

 

Lilly
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen:
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
Lilly
freundlich, frauchenbezogen, mag kein Süßkram wie Joghurtdrops, zutraulich, auch zu Fremden
weiblich
?
02.08.2009, mit ca. 6 Monaten
berkshire irgendwas :)
Skippy ist super zutraulich, auch Fremden gegenüber
Skippy, Whitey, Mr. Ice und Pitu
noch keine
LillyPoo, Lillini, Lilluschka, Muffelchen, Lillusch
Oh die süße Lilly. Lilly ist ein richtiges Mädchen! Sie wurde wegen einer Rattenallergie abgegeben. Bevor sie zu mir kam, hat sie wohl irgend so einer Vermehrertussi gehört, weshalb Lilly schon mal geworfen hat. So ein freundliches und zutrauliches Wesen ist etwas ganz Besonderes. Lilly war von der ersten Sekunde an lieb, zutraulich, relaxed und super freundlich! Selbst von den fremden Ratten war sie völlig unbeeindruckt. Ich setzte Lilly zu den anderen und sie blieb dort! Das war ganz krass!
Interessanterweise kann man Lilly nicht mit Leckerlis locken! Sie mag das ganze süße Zeug überhaupt nicht! Nur bei Nagermalt schlägt auch sie richtig zu!

Skippy
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung: Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen

Skippy
schreckhaft, ängstlich, neugierig, z(w)ickig
weiblich
sie war ca. 6-7 Wochen alt, als sie zu mir kam
12.06.2009
black hooded
liebt den Flying Saucer
Django, Whitey, Mr. Ice, Pitu und Lilly
harmlose Bisswunden von Intis
Skip, Skippy-Pippi

Skippy wurde vor einem Tierheim ausgesetzt. Sie befand sich in einem Schuhkarton, der rücksichtsloserweise auf dem Parkplatz abgestellt wurde. Eine Tierheimmitarbeiterin übersah den Schuhkarton, fuhr ihn um sah etwas ins Gebüsch huschen. Eine richtige Treibjagd wurde daraus, bis sie Skippy endlich eingefangen hatte. Ob noch weitere Ratten das Weite gesucht haben, ist leider nicht bekannt.
Skippy saß einige Wochen alleine im Tierheim was für sie schrecklich gewesen sein muss, so jung, so verspielt und abenteuerlustig und ganz ohne gleichaltrige Artgenossen!
Da ich die Leiterin des Tierheimes kenne, holte ich Skippy zu mir. Sie war total flutschig und ängstlich. Da Pitu gerade sehr aggressiv war und immer auf den dicken, alten Django losging, musste ich Django vom Rudel trennen. Django war nun alleine und ich setzte Skippy zu ihm. Das war sicherlich nicht die beste Lösung, aber besser als beide alleine zu lassen. Was sollte denn Skippy mit dem dicken alten Sack? Aber Django freute ich sich über die Gesellschaft. Sie hatten nicht viel miteinander zu tun, aber wenigstens schliefen sie in einem Nest.
Als Django wenige Tage später starb musste ich zusehen, dass es mit der Integration voranging. Skippy wurde ganz gut im Rudel aufgenommen. Aber eine Anfängerratte ist Skippy nicht. Sie läuft gerne im Flying Saucer, ist sehr agil und klettert wie verrückt. Skippy ist dauerrattig und will immer nur gepoppt werden, worauf meine Kastraten nicht so wirlich Lust haben. Deshalb ist Skippy oft aggressiv, quiekt und quakt viel. Sie neigt zum Zwicken auch wenn sie noch nie wirklich richtig getackert hat. Skippy sucht schon ständig meine Nähe, frisst aus der Hand und lässt sich widerwillig streicheln. Sie klettert an mir hoch und ist eigentlich ganz süß, trotzdem hat sie echt'n Rad ab und ganz gewaltig einen an der Klatsche! Sie mag es überhaupt nicht hochgehoben oder gestreichelt zu werden.

Whitey
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
gestorben
eingezogen
Farbe/Zeichnung: Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen


Whitey
verschmuster geht's nicht mehr!! Sehr ruhig
Kastrat
ca. 02.2009
01.06.2010, Eutha
07.06.09 (ca. 4 Monate alt)
Mr. Ice
Albino / kopfpendler
Mr. Ice, Skippy, Pitu, Lilly
HHL, Riesentumor, innenliegend, daher auch die HHL
Whitey

 

In der Notfallvermittlung saßen Monate lang ein Haufen Bino-Brüder, die niemand haben wollte. Als sie von der Notfallvermittlerin kastriert wurden, entschloss ich mich, zwei Binos aufzunehmen. Das waren dann Whitey und Mr. Ice. Also so einen wie Whitey kann man sich nur wünschen! Whitey ist das liebste Wesen auf der Welt. Er freut sich wie ein kleiner Hund, wenn er mich sieht und ich hatte auch noch nie eine Ratte, die sich oft eine halbe Stunde lang am Stück nur kraulen lässt! Es gibt da ganz niedliche Videos von Whitey, wie er es sich gut gehen lässt.
Whitey hatte eine Zeit lang extremen Stress mit Pitu. Pitu war super aggressiv. Sobald sie Whitey sah, ging sie auf ihn los, egal ob im Käfig oder im Auslauf. Das, obwohl sie sich eigentlich so gut verstanden hatten! Dieser Stress ging ca. 4-5 Wochen. Ich musste Pitu zwischendurch mal in Einzelhaft stecken, damit Whitey mal Ruhe von ihr hatte. Whitey war so verängstig und eingeschüchtert, dass er sobald er Pitu saß, sofort zu mir gerannt kam. Zwei Wochen lang traute sich Whitey nicht mal mehr aus dem Käfig, es sei denn, ich war da. Dann habe ich mich auf den Boden gesetzt und Whitey saß nur auf meinem Bein und blieb immer schutzsuchend in meiner Nähe. Das war schon krass. Mir tat Whitey so leid. Denn sein Leben bestand nur noch aus Vor-Pitu-weg-rennen und Schutz bei Frauchen suchen! Ich nahm mir vor, was dagegen zu unternehmen. Ich setzte die beiden also mal abends für 1-2 Stunden auf die Couch und bestach sie mit Leckerlis und komischeweise hat das sogar geklappt. Sie schlossen Frieden. Heute haben die beiden keinen Stress mehr.


Mr. Ice
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen:
gestorben:
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:


Mr. Ice

?
Kastrat
07.06.09
13.03.2010
Albino / Kopfpendler
Skippy, Whitey, Pitu, Lilly
Atemwegserkrankungen, Abszesse
Mr. Ice-Bear

Mr. Ice war der Bruder von Whitey. In der Notfallvermittlung saßen Monate lang ein Haufen Bino-Brüder, die niemand haben wollte. Als sie von der Notfallvermittlerin kastriert wurden, entschloss ich mich, zwei Binos aufzunehmen. Das waren dann Whitey und Mr. Ice. Mr. Ice war extrem frauchenbezogen, aber etwas cooler als sein Bruder Whitey. Mit Mr. Ice konnte man echt alles machen. Leider hatte er öfter mal schlimme Abszesse am Hals. Der einzige Vorteil war, dass er dadurch Narben am Hals hatte, was es für mich einfacher machte, ihn von seinem Bruder zu unterscheiden, denn Whitey und Mr. Ice waren absolut identisch! Mr. Ice hatte ab und zu Mal mit meinen Weibern Skippy und Pitu Stress, was aber viel mehr an den Weibern lag, nicht an Mr. Ice.
Mr. Ice war die erste Ratte, die ich jemals hatte, die sich "rasiert" hat. D.h., er hatte irgendwann an den Vorderpfoten und am Bauch kaum noch Fell! Natürlich ließ ich ihn auf Pilze und Milben untersuchen, doch das Ergebenis war negativ. Warum sich Mr. Ice so rasierte ist mir ein Rätsel. Er war zum Schluss unten rum fast schon nackig!
Eines Tages fand ich Mr. Ice röchelnd und knatternd, so dass ich dachte, ich müsse ihn einschläfern lassen. Er bekam Antibiotika, die leider nicht anschlugen. Dann bekam er erneut andere Antibiotika und sein Zustand verbesserte sich nicht. Erst als ich ihm "Genta" spritze, war plötzlich seine Atmung über Nacht wieder völlig normal! So eine Wunderheilung hatte ich noch nie erlebt. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken abgefunden, dass ich Mr. Ice sehr bald einschläfern lassen muss. Von seiner Atemwegserkrankung gibt es ein Video.
Tatsächlich kam es ganz anders. Mr. Ice hatte mal wieder einen seiner Abszesse am Hals. Ich fand Mr. Ice plötzlich völlig benommen im Käfig, die Schnautze völlig verschmiert, die Augen ganz traurig, das Köpfchen hängend. Ich öffnete den Abszess (ich bin darin geübt und habe viel Erfahrung damit, habe mir das vom Tierarzt zeigen lassen! Bitte nicht nachmachen!), um ihn Erleichterung zu verschaffen. Mr. Ice fraß noch etwas Nagermalt. Ich legte ihn noch auf meine Brust und streichelte ihn. Er schlief ein. Dann legte ich ihn in den Krankenkäfig, wo ihm ein Nest gebaut hatte. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse (Schneesturm) konnte ich nachts nicht noch zum Tierarzt fahren. Mr. Ice starb einige Stunden später in der Nacht, ich vermute an einer Sepsis. Als ich ihn am Morgen auffand, war das ein schrecklicher Anblick, da er mit seinem Gesicht im Maisstreu lag und dieser an Augen, Mund und Nase festklebte. Mr. Ice war ein Traumratz und der beste Beweis dafür, dass es auf die Fellfarbe überhaupt nicht ankommt! Mr. Ice musste man einfach lieben!



Django

Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen:
gestorben:
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen

Django
freundlich
männlich, Kastrat
muss ich nachschauen, *grübel*
September 2007
29.07.2009
black hooded
Bruder von Blacky und Bino / Kringelschwanz
Kaba, Blindi, Yuki, Zuma, Kleo, Maja, Bino, Blacky und Gizmo, Bloody, Bluna, Skippy
Verletzung die sehr schnell abheilte/ Abszesse
Coco Django; Coco; Coci

Django und seine Brüder Blacky und Bino wollte ich eigentlich garnicht haben, denn sie waren nicht kastriert und gleich drei Jungs auf ein Mal war dann schon etwas viel. Nach vier Monaten wollte die Süßen aber immer noch niemand haben, also ließ die Vermittlerin die drei kastrieren und *schwups* zwei Tage später zogen die Jungs bei mir ein. Ein paar Wochen lebten sie im Chinchillakäfig, den ich mit dem Eigenbau verband. Ich trennte den Unidom vom Eigenbau, sodass die Jungs noch eine ganze Weile nicht zu den Mädels konnten. Ich hatte Django kaum eine Woche, da bemerkte ich eine fürchterlich aussehende Wunde an der Seite. Ca. 5 cm seiner Haut + Fell standen von seinem Körper ab. Wie es sich im Nachhinein herausstellte, ist Django am Björkhaus (Haus mit Holzrinde) an einem abstehenden Stück Holzrinde hängen geblieben und hat sich übel verletzt. Die Wunde ist allerdings nach wenigen Tagen abgeheilt. Django war cool, etwas zu vorsichtig vielleicht. Was er aber garnicht mochte, war hochgenommen zu werden. D.h. Django saß auch nicht auf der Schulter. Kaum hat man ihn hochgehoben, war sein erster Gedanke "schnell runter". Es war ganz schön schwierig, Django dann festzuhalten. Von den drei Brüdern war er definitiv der größte, aber auch der ängstlichste. Vor meinem Mann hatte Django immer tierisch Angst, die aber völlig unbegründet war. Kaum streichelte ihn mein Mann oder nahm ihn in die Hände, kackte Django ihn an. Django war halt im wahrsten Sinne des Wortes ein Schisser.
Aber Django war mit seinen 850 g ein sanfter Riese. Als seine Brüder starben blieben ihm nur noch Pitu und Bloody. Mit Bloody verstand sich Django immer prächtig (siehe Rattenreichvideoclip), aber Pitu hasste Django und ging immer auf ihn los. Er musste schon viel ertragen mit diesem Biest. Ganz plötzlich wurde Bloody krank, ihr Auge trat hervor, wenige Tage später war sie tot. Pitu ging nun immer mehr auf Django los, der sich nicht wehrte. Ich wollte eine neue Freundin für Pitu, die offensichtlich am Tod von Bloody zu knabbern hatte und mit Django nicht glücklich war. So kam ich zu Skippy. Skippy sollte Pitus neue Freundin werden. Aber jeder Versuch Skippy und Pitu zusammenzubringen, endete blutig. Die kleine Skippy, gerade mal 6-7 Wochen alt, verstand sich aber bestens mit dem sanften Riesen Django, der froh war, endlich eine Artgenossin zu haben, die ihn nicht ständig piesakt. Ende vom Lied: ich nahm Django aus dem Rudel raus und hielt ihn mit der kleinen Skippy. Pitu bekam zwei neue Kastraten, meine Binos Mr. Ice und Whitey. Und alle Ratten waren in den neuen Rudeln harmonisch und glücklicher!
Leider wurde Djangos HHL immer schlimmer. Noch bevor es so weit kam, dass er seine Beine komplett hinter sich her zieht, ist er gestorben. Ich bin froh, dass ihm die Qual mit der HHL erspart blieb. Allerdings musste Skippy nun wieder wenige Tage alleine leben.





Maja
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen:
gestorben:
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Maja
Schüchtern, lieb
weiblich
ca. März 2007
16.04.2007
09.06.2009
Russian Blue Berkshire? Oder nicht? Ist mir auch ehrlich gesagt völlig schnuppe ;-)
Schiefkopf, Fettleibigkeit, Tumore, Bumblefeet
Face, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi, Zuma, Yuki und Kleo, Blindi und Crash, Pitu
Atemwegserkrankung, Abszess, Schiefkopf, fett, Bumblefeet
Schneckle, Schneck
Meine süße Maja war eher zurückhaltend und etwas schüchtern und schreckhaft. Aber auch eine ganz arg süße Maus. Sie lässt sich nicht gerne knuddeln, aber turnt gerne auf mir herum, vor allem dann, wenn ich irgendetwas Essbares in der Hand habe. Maja verstand sich mit allen Ratten gut, schien aber keine besonders feste Freunde im Käfig zu haben.
Leider war mein süßes Schneckle öfter mal krank. Sie hatte Abzesse am Hals, irgendwann stellte ich fest, dass sie einen Schiefkopf bekommt, den ich aber medikamentös gut in den Griff bekam. Aber dem Zeitpunkt an dem sie die Schiefkopferkrankung hatte, wurde sie immer fetter. Sie bewegte sich einfach nicht mehr so viel wie sonst. Die Fettleibigkeit führte dazu, dass sie Bumblefeet bekam und nachts laut schnarchte. Als eines Tages ein Bein völlig dick angeschwollen war, ließ ich sie einschläfern. Das war ganz arg schlimm, den Maja wehrte sich dagegen, sie war noch nicht bereits dafür zu gehen. Aber ich musste es einfach realistisch sehen: Maja war alt und sehr übergewichtig. Ich hätte ihre Beinprobleme niemals mehr in den Griff bekommen und habe sie nur vor sehr schmerzhaften Qualen bewahrt!



Pitu
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
gestorben:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Pitu
Abenteuerlustig, mutig, verrückt, verspielt, verschmust, lieb, zickig
weiblich
11.03.09
19.03.2010
black-hooded
fehlende Schwanzspitze, Schluckaufattacken, schon mal geworfen (aber nicht bei mir)
Django, Bino, Maja und Bloody
Atemwegserkrankung, Abszess
Piti, Piti-Puh
Oh meine süße PituPoo. Ich übernahm Pitu aus der Notfallvermittlung. Auch sie wurde wohl von einem Vermehrer als Geburtsmaschine missbraucht, bevor sie zu mir kam. Die süße lebte anfang in meinem Hamsterkäfigselbstbau, davon gibt's ein lustiges Video, wie sie ihr neues Zuhause mit Tempotaschentüchern ausstopft. Pitu ist der Hammer! Aber sie kann auch eine brutale Zicke sein. Ein Mal ärgerte sie Whitey vier Wochen lang so sehr, dass er sich nicht mehr aus dem Käfig wagte, wenn ich nicht in der Nähe war.
Pitu ist mein allerliebster Schatz! Sie hat die Macke, dass sie ständig mein Gesicht abschlecken muss! Das tut sie teilweise Minuten lang! Und wenn sie mit dem Gesicht "fertig" ist, fällt sie über meine Hände her! Pitu ist der Hammer, sie stellt immer irgendetwas an! Sie ist verspielt, unternehmungslustig, sehr clever und sehr frauchenbezogen.



Bloody
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Bloody
die Schmuserin
weiblich
ca. Sept. 2007
21.12.2007
"Karotte"
Verlor ein Auge, Tumor
Bluna, Bino, Blindi, Pitu, Django, Blacky, Yuki,
Tumor, Auge verloren, Hirntumor
Roudi, Bloodini
Oh meine süße Bloody! Ein Herz von Ratte! Bloody und Bluna waren typische "Ratatouille-Boom-Opfer". Film gesehen - Ratten gekauft - Ratten in der Garage geparkt - Interesse verloren. Wenigstens war der Käufer von Bloody und Bluna so vernünftig, die Tiere bei der Notfallvermittlung abzugeben, anstatt sie auszusetzen. Beide waren noch sehr jung als sie zu mir kamen, max. 2 Monate. Obwohl ich mich für Fellfarben nie interessiert habe, muss ich gestehen, dass ich mich dieses Mal über die zwei Damen ganz besonders gefreut habe, denn rote und blaue Ratten hatte ich noch nie. Das war mal was anderes. Und darüber hinaus waren Bloody und Bluna zwei Traumrattis! Naja, Bluna weniger als Bloody, aber das könnt ihr in Blunas Steckbrief nachlesen.
Bloody war super freundlich und extrem unternehmungslustig. Mit ihren Aktionen in meine rattenfreie Zone zu gelangen, hat sie mich recht oft in den Wahnsinn getrieben! Sie war ein richtig frecher und cleverer Frechdachs! Aber ein süßer Frechdachs!
Eines Tages bekam ich einen Schock als ich sie entdeckte: ein Auge quoll heraus, war doppelt so groß und vertrocknet!! Das Auge wurde vom Tierarzt entfernt. Bloody wurde ab dem Zeitpunkt viel ruhiger und suchte sehr oft meine Nähe. Nur drei Wochen später fand ich sie halb tot im Käfig und ließ sie einschläfern. Es war wohl doch ein Hirntumor, der das Auge von innen nach außen drückte. Das war sehr hart für mich. Bloody war so eine Süße und es tat mir sehr leid, dass sie so jung und qualvoll sterben musste. Bluna hatte es ja noch schwerer. Für mich waren Bloody und Bluna die besten Beweise dafür, was diese ganze scheiß Überzüchtung verursacht!




Bino
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Bino
freundlich, ängstlich
männlich, Kastrat
muss ich nachschauen, *grübel*
September 2007
albino
Bruder von Django und Blacky
Kaba, Blindi, Yuki, Zuma, Kleo, Maja, Blacky, Django und Kleo, Bloody, Bluna, Gizmo
Abszesse, Atemwegserkrankungen, Sehschwäche (pendelt mit dem Kopf hin und her)
Mr. Bini
letzter Schultag Osterferien 2009/ 25. April?
Mein Bino ist der feinste Kerl auf der Welt. Leider habe ich keine schönen Fotos von ihm, denn seine roten Augen sind entweder garnicht zu sehen oder sie reflektieren ganz extrem. Das Lustige war, dass Bino sich auf Anhieb in meine Bino-Dame Yuki verliebt hat. Kaum hatte er Yuki gesehen, waren die beiden immer zusammen, und das war bis zum Schluss so! Obwohl Bino und Yuki sich sehr ähnelten, war es eigentlich ganz einfach, sie auseinander zu halten. Bino war bulliger, hatte nicht so ein hübsches Gesicht wie Yuki und struppigeres Fell. Und Bino war ein Kopfpendler, Yuki nicht. Bino und seine Brüder Blacky und Django wollte ich eigentlich garnicht haben, denn sie waren nicht kastriert und gleich drei Jungs auf ein Mal war dann schon etwas viel. Nach vier Monaten wollte die Süßen aber immer noch niemand haben, also ließ die Vermittlerin die drei kastrieren und *schwups* zwei Tage später zogen die Jungs bei mir ein. Ein paar Wochen lebten sie im Chinchillakäfig, den ich mit dem Eigenbau verband. Ich trennte den Unidom vom Eigenbau, so dass die Jungs noch eine ganze Weile nicht zu den Mädels konnten. Bino war ein richtiger Brocken und ein ganz feiner, lieber Kerl. Wenn ich mich auf den Boden setze oder lege, dann liebte es Bino auf mir herumzuturnen und an mir herumzuzupfen. Tatsächlich wurde er auch gerne gestreichelt und gekrault und moche es, auf meinem Bein zu sitzen. Leider hatte Bino schon mehrere Abszesse am Hals, aber da Bino so ein feiner, braver und ruhiger Kerl war, war es nicht schwer, ihn zu verarzten. Bino ließ auch unangenehme Prozeduren (z.B. Abszessspülen) tapfer über sich ergehen. Leider musste ich mit Bino aber regelmäßig wegen seinen Atemwegsproblemen zum Tierarzt.




Bluna
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Bluna
die Vorsichtige, Tapfere, das Wunderkind, lebensfroh, Kämpferin
weiblich
ca. Sept. 2007
21.12.2007
20.02.2009
blue, self
fehlende Finger
Bloody, Bino, Blacky, Django, Yuki, Maja, Blindi
Amputierte Finger, Monsternieren, wie sie selbst ein rattenerfahrener Tierarzt noch nie gesehen hat
Bluni; Bluni-Loony, Blunchen
Leider hat meine süße Bluna bei einem Integrationsversuch zwei Finger einbüßen müssen. Das ging so schnell, dass ich garnicht einschreiten konnte. Sie hat so schlimm geblutet! Aber wüsste man nicht, dass ihr zwei Finger fehlen, dann würde es garnicht auffallen. Es scheint sie nicht sonderlich zu stören oder zu beinträchtigen. Bluna wurde gekauft, weil irgendjemand meinte, er müsse sich blaue Ratten zulegen, weil der Film Ratatouille so toll war. Wenigstens hatte derjenige den Verstand, gleich zwei Ratten (nämlich noch Bloody) zu kaufen. Wenige Wochen später sind diese Tiere in der Notfallvermittlung gelandet. Einerseits könnte ich diesem Kerl eine auf den Schädel geben, weil er sich so sprunghaft und unüberlegt Tiere gekauft hat, andererseits kann man fast schon froh sein, dass er sie nicht ausgesetzt hat. Bluna ist bei mir ganz schön aufgetaut. Anfangs war sie so ängstlich und schüchtern, dann wurde sie eine süße Schmusemaus und ein kleiner Frechdachs.

Eines Tages bemerkte ich, dass Bluna so gut roch! Sie duftete so schön nach Lavendel. Erst abends merkte ich, dass Bluna sich einen Weg in die Abstellkammer verschaffte, wo auf dem Boden eine Packung Feuchtewischtücher lagen. Sie hat diese zerrupft und darin gepennt! Das war schon irgendwie goldig, aber leider roch Bluna sehr schnell immer nach Tod und Eiter, ich werde euch berichten warum.

Meine kleine, süße Bluna. Ich konnte nie verstehen, wie so ein kleines Wesen, solche Qualen überstehen konnte und dabei noch so freundlich und lebensfroh sein konnte. Meine liebe süße Bluna, ein Wunderkind!

Bei meiner kleinen Bluna stellte ich irgendwann fest, dass sie ein ganz schön dickes Bäuchlein bekommen hatte. Also ging ich zum Tierarzt. Dort ertastete die Tierärztin einen großes tumorartiges Gebilde. Bluna wurde mit Ultraschall untersucht und die Tierärztin stellte fest, dass sich etwas Riesiges im winzigen Körper befand. Noch am gleichen Tag wurde Bluna operiert, immer im Hinterkopf, dass sie vielleicht sogar eingeschläfert werden musste, aber so weit kam es nicht. Herausgeschnitten wurde dieser Oschi hier (Achtung, sehr unappetitliches Bild! KLICK) Wie sich herausstellte, war dies kein Tumor, sondern eine entartete Niere, die gänzlich mit Eiter gefüllt war. Ich machte mir Vorwürfe, dass ich diesen riesen Apparat übersehen konnte, aber vermutlich ist er tatsächlich innerhalb weniger Tage auf diese Größe angewachsen. Als Laie konnte ich das Ding im Anfangsstadium garnicht ertasten, erst als es fast schon zu spät war. Ein Tag länger, dann wäre das Ding womöglich geplatzt und Bluna wäre gestorben. So weit zur Vorgeschichte.
Bluna war selbst kurz nach der OP fit wie ein Turnschuh. Zwei Tage lang lebte sie in Einzelhaft, aber dann konnte ich sie kaum noch halten, weil sie wie eine Irre im Käfig und her gesprungen ist. Also ließ ich sie zu den anderen zurück in den Unidom, wo sie endlich wieder zur Ruhe kam. Die Wunde schien super zu verheilen, auch die Nachkontrolle beim Tierarzt war sehr positiv. Wir waren alle angenehm überrascht, wie das kleine Ding solche Strapazen einfach wegstecken konnte. Genau eine Woche nach der OP merkte ich, wie Bluna müffelte! Sie stank schlimmer als eine Bahnhofstoilette. Nachts entdeckte ich ein winziges Loch an der OP Schnittstelle, das eiterte. Also ging ich gleich am Morgen wieder zum Tierarzt. Dort stellte man fest, das Bluna die OP Fäden nicht vertrug - sie allergisch auf die OP Fäden! Laut Tierärztin kommt dies ultra selten vor. Die Fäden wurden gezogen, die Wunde vom Eiter gesäubert und desinfiziert und die Ratte bekam noch Spritzen mit einem Antibiotikum und leider, leider eine Halskrause verpasst! Leider war diese Krause etwas ungeschickt, über Stunden versuchte Bluna, das Ding loszuwerden! Als sie letztendlich auch noch mit beiden Pfoten an der Öffnung neben den Ohren stecken blieb, habe ich sie von dem Ding befreit.
Wegen Blunas entzündeter OP Naht musste ich ständig zum Tiearzt, der sie regelmäßig vom Eiter befreite. Wäre Bluna trotz all dieser Strapazen nicht so ein kleiner, lustiger, verspielter und lieber Kobold gewesen, hätte ich sie einschläfern lassen. Aber Bluna war so voller Lebensfreude und gut drauf, das war schlicht schon unbegreiflich und unerklärlich! Sie hatte auch immer so einen klaren Blick und ein schönes Fell!
Es dauerte nicht lange, da wuchs ihre zweite Niere an! Sie wurde immer größer. Man konnte Bluna ja schlecht auch noch die zweite Niere entfernen! Mit Medikamenten konnten wir den Wachstum etwas verzögern, aber letztendlich wurde die Niere fast Tennisballgroß!! Und das Verrückte an der Sache war: Bluna war nach wie vor verspielt, putzmunter, frech, verfressen... sie verhielt sich wie eine gesunde, junge Ratte! Ihr könnt euch vorstellen, wie mir das Herz geblutet hat, als ich Bluna einschläfern ließ! Einerseits war ich erleichtert, denn ich war über Monate hinweg zwei Mal die Woche beim Tierarzt! Das kostete alles Zeit, Geld und Geduld! Es bedeutete für mich einen Haufen Arbeit und Stress. Aber Bluna einschläfern zu lassen, war wie eine gesunde Ratte einschläfern zu lassen, weil sie sich so normal und lebensfroh verhielt! Aber Blunas Niere hatte nach außen hin schon eine große Nekrose gebildet, Bluna wäre im wahrsten Sinne des Wortes geplatzt, hätte ich länger gewartet. Bluna war so eine tapfere Maus. Obwohl sie beim Tierarzt viel "gequält" wurde, hat sie niemals zugebissen! Für mich war Bluna ein Wunderkind, tapfer und stark, aber auch ein armes überzüchtetes Wesen.




Bumble Bee
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
BumbleBee
die Komische
weiblich
vermutlich irgendwann Dez. 2003
11. Mai 2005
black berkshire
Bumblefeet, quiekte bei jeder Berührung
Fipsy, Face, Snow, Kaba, Pebbles und Jerry
Bumblefeet, Altersschwäche
Bumblechen, Bam Bam, Bambi
27.09.2005 / Eutha wegen Bumblefeet und extremer Altersschwäche
Meine arme kleine BumbleBee kam als Notfallratz zu mir und war wahrscheinlich viel viel älter als behauptet. Sie war völlig unterernährt, hat ganz fürchterlich gestunken (wahrscheinlich auf Grund falscher Ernährung), hatte Bumblefeet und musste über eineinhalb Jahre lang ohne Spielkameraden leben. Anfangs dachte ich noch, dass BumbleBee keine zwei Wochen mehr leben würde. Bei mir ist sie dann aber nochmal richtig aufgeblüht und hat ordentlich zugelegt. Mit den anderen Ratten hat sie sich auf Anhieb gut verstanden und sie wurde auch sehr gut von den Ratten aufgenommen. Wer hätte das gedacht, dass eine so durch Einzelhaltung gestörte Ratte sich noch so gut in eine bestehende Gruppe integrieren lässt!? Aber ihre Bumblefüße hab ich leider nie in den Griff bekommen, bis ich irgendwann aufgegeben habe. Ein paar Tage lang waren die Bumblefüße plötzlich fast verschwunden und Bumblechen blühte voll auf und ich machte mir schon Hoffnungen, dass alles gut wird. Eines Abends war es dann, als hätte man einen Schalter betätigt und Bumblechen konnte plötzlich kein Gleichgewicht mehr halten, viel dauernd um, wackelte mit dem Kopf herum und kroch nur noch am Boden (gefressen hat sie bis zuletzt gut). Beim Tierarzt bemerkten wir plötzlich, dass sie aus dem Ohr blutete. Bumblechen lies sich noch eine Weile streicheln, aß sogar noch einen Jogurtdrop (!) und bekam dann die erlösende Spritzen.
Ich hoffe, dass sie wenigstens ein paar glückliche letzten Monate bei mir verbracht hat, und wenigstens musste sie nicht einsam sterben. Ich hab zwar nie wirklich eine sehr enge Beziehung zu Bumble gehabt, aber trotzdem war ich total traurig... schlimm, bei einer Einschläferung zusehen zu müssen bwz. für diese verantwortlich zu sein. Daran werde ich mich niemals gewöhnen. Bumblechen war immer sehr lieb. Oft hat sie aber die Einsamkeit gesucht. Schließlich war sie es auch nicht gewohnt, Artgenossen um sich zu haben. Daher hat sie sich im Auslauf oft versteckt, und ich hatte Mühe und Not sie wieder einzufangen, um sie in den Käfig zu stecken.



Jerry
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Jerry
der Harmoniebedürftige, "ich-tue-keiner-Fliege-was" und "wer-will-schon-knuddeln"
männlich, Kastrat
ca. Jan. 2005
19.05.2005
Husky
fehlender Finger an Vorderpfote
Fipsy, Face, Snow, Kaba, BumbleBee, Pebbles, Geddy Lee, Yuki, Zuma, Mr. Miagi und Gizmo
Seitenbruch der operiert werden musste, Bumblefeet, Atemwegserkrankung
keine
01.11.2006 / Eutha wegen stark entzündeten Bumblefeet und riesigem Abszess am Kopf / schlechter Allgemeinzustand
An meinen Jerry kam ich durch die Notfallvermittlung. Jerry war meine erste männliche Ratte. Der arme kleine Kerl war wohl so ca. 4 Monate alt, als er ausgesetzt in einem Schrebergarten gefunden wurde. Der nette Finder brachte Jerry ins nächste Tierheim, wo er kastriert wurde. Als Jerry zu mir kam, musste er die erste Zeit noch alleine in einem Käfig sitzen, weil die Kastration noch zu "frisch" war. Er ließ sich kaum blicken, fraß und trank nur sehr wenig. Meistens begnügte er sich mit einem Stückchen Gurke. Ich wusste nicht so recht, wie ich Jerrys Verhalten interpretieren sollte. Schließlich hieß es immer, männliche Ratten seien viel fauler als weibliche, und Jerry war ja meine erste männliche Ratte. Als die Frist rum war, konnte ich Jerry endlich zu den Weibern setzen, und er wurde (das hatte ich ja schon fast erwartet) mit offenen Pfoten empfangen. Meine Weiber spielten total verrückt, ab dem Tag, an dem Jerry unten in unser Wohnzimmer einzog. Oben rannten meine Weiber herum. Sie hingen nur noch am Treppengeländer und schnüffelten. Ein Mal ist Face sogar hinuntergestürzt, weil sie sich zu weit nach außen gelehnt hatte. Jerry war so ganz anders als meine wuseligen Weiber! Ich war total baff und sprachlos. Die Integration von Jerry gelang in 2 Sekunden!!! Ich habe Jerry aufs Bett gesetzt, nach und nach kamen meine 4 Weiber dazu. Kein Quieken, kein Treten, kein Rumgezicke oder Gezwicke nur Schnuppern und Kuscheln. Und eine Stunde später rannten alle vier im Zimmer herum, liefen sich immer wieder über den Weg und spielten oder putzten sich. Beide Käfige standen von da an oben im Zimmer: offen. Und Jerry taute endlich richtig auf. Ich dachte, ich hätte mit BumbleBee 'ne Blitzintegration geschafft. Da hatte ich mich wohl geirrt.
Wie Jerry seinen Finger verloren hat, kann ich nicht sagen. Meine Mädels BumbleBee, Fipsy, Snow, und Face haben Jerry dann aber mit offenen Armen empfangen! Und Jerry bewies, dass er noch mehr kann, als sich im Häuschen zu verkriechen und zu schlafen. Er taute richtig auf. Jerry war so ein gutmütiger Kerl! Er wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Selbst als Mr. Miagi, GeddyLee und Gizmo später in das Rudel integriert wurden, hat das Jerry nicht gejuckt. Wenn er eins auf die Mütze bekam hat er sich nicht einmal gewehrt! Er wollte einfach keinen Stress und bloß seine Ruhe haben. Hochgehoben zu werden konnte er garnicht leiden! Dafür war Jerry der erste, der bettelte, wenn er die Leckerlitüte rascheln hörte! Jerry neigte ein wenig zur Fettleibigkeit, weil er so tierisch faul und verfressen war! Aber ein hübscher Kerl war mein Jerry!!!!
Irgendwann bemerkte ich eine Beule an Jerrys Seite. Der Tierarzt vermutete, dass es sich um einen Tumor handelte. Nach Jerrys OP stellte sich heraus, dass es ein "Bruch" war und die Beule, die von außen zu sehen waren, seine Gedärme waren, die durch die Bauchdecke nach außen quollen und rausdrückten. Es war also höchste Eisenbahn, dass Jerry operiert wurde. Eine Zeit lang hatte Jerry schlimme Atemprobleme, die wir aber mit einem Antibiotikum wieder gut in den Griff bekommen haben. Dafür bekam Jerry Probleme mit den Füßen. Er bekam schlimme Bumblefeet. Weil Jerry sich auch immer arg zimperlich anstellte und sich immer wehrte und quiekte, wenn man ihn hochhebte, war es recht schwierig, seine Füßchen ordentlich zu versorgen.
Manchmal wünschte ich mir, dass der Jerry wenigstens ein bischen verschmuster gewesen wäre, aber dafür war er halt ein ganz feiner Kerl, der niemandem etwas tat, einfach in Ruhe gelassen werden wollte und sehr harmoniebedürftig war. Ich habe noch nie erlebt, dass Jerry irgedwie Streit angefangen hat. Dafür ist war vieeel zu faul! Eines Tages war Jerrys Bein komplett angeschwollen, er humpelte und konnte nicht mehr auftreten. An seinem Kopf wuchs ein riesen großer Abszess. Es war sehr hart für mich zu akzeptieren, dass nach all den Wochen mühevoller Pflege, Jerry erlöst werden musste. Niemals kann ich mich an eine Eutha gewöhnen! Jerry wurde neben Fipsy, Tiffy, Bumblebee und dem Hund Bella im Garten meines Freundes begraben.



Gizmo
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Gizmo
der Frauchenbezogene
männlich, Kastrat
-
-
19.01.2008
black-hooded
Mag nur sein Frauchen
Fipsy, Face, Snow, Kaba, Pebbles, Mr. Miagi, Geddy Lee, Zuma, Yuki, Jerry, Kleo, Blindi, Maja und Crash
Haarlinge, Schiefkopf
Gizbert, Gizzy, gegen Ende hieß er nur noch Opi
Gizmo kam zusammen mit Geddy Lee und Mr. Miagi über die Notfallvermittlung zu mir. Damals war er noch ein winziges Baby von wenigen Wochen. Gizmo und seine anderen Kumpels holte ich zu mir, weil ich neue männliche Spielkameraden für meinen Jerry, dem Hahn im Korb, haben wollte. Da ich die drei Süßen aber nicht trennen konnte, habe ich halt gleich alle drei Jungs zu mir geholt. Da sie noch nicht kastriert waren und für eine Kastration noch viel zu jung, mussten meine drei Jungs noch einige Monate in einem extra Käfig hausen, durften aber hin und wieder draußen mit dem Jerry herumlaufen. Schließlich tat es mir leid, dass ich sie kastrieren lassen sollte und war kurz davor zwei Rudel zu halten. Allerdings erleichterte Mr. Miagi mir die Entscheidung sehr was die Kastration anging (mehr dazu in seinem Steckbrief). Gizmo war anfangs so ein anhängliches, frauchenbezogenes Kerlchen, dass er ständig an mir hing und an mir hoch kletterte. Ich konnte kaum einen Schritt tun, ohne dass Gizmo an mir klebte. Auch wenn es irgendwie süß ist, ging er mir dann doch etwas auf die Nerven, weil er wirklich sehr aufdringlich und penetrant war. Das hatte sich dann aber ein wenig gelegt. Gizmo saß immer ganz brav auf meiner Schulter, aber sobald eine andere Person in die Nähe kam, selbst wenn es sein Herrchen war, dann flüchtete er in meinen Pullover. Andere Personen mochte Gizmo überhaupt nicht. Leider bekam mein lieber Gizmo mit ca. 2 Jahren einen Schiefkopf. Mit Medikamenten konnte ich verhindern, dass der Schiefkopf sich verschlimmert, allerdings besser geworden ist es auch nicht mehr. Gizmo lief einige Monate mit einem Schiefkopf umher, ließ sich im unteren Teil des Käfiges nieder, fraß und trank gut, drehte seine täglichen Runden durchs Zimmer und forderte seine Streicheleinheiten beim Frauchen ein. Mit seiner Behinderung konnte Gizmo ganz gut leben und ich schenkte Gizmo eine mega große Rampe, damit ihm der Ein- und Ausstieg zum Käfig erleichtert werden konnte.
Am 19.01.2008 fand ich Gizmo halb tot im unteren Unidombereich liegen. Ich war traurig und geschockt, aber natürlich war das keine Überraschung, denn Gizmo war wie gesagt alt, hatte 'nen Tumor und einen Schiefkopf und es was letztendlich nur eine Frage der Zeit bis dieser Tag kommen würde. Im Prinzip war ich schon auf diesen Tag gefasst. Ich wollte es mir und Gizmo ersparen die weite Strecke von 25 km zur Kleintierklinik auf uns zu nehmen, wo doch im gleichen Ort, nur 1 Minute Autofahrt von mir Zuhause entfernt ein Tierarzt ist. Ich rief ihn an, und bat ihn schnellstens vorbeizukommen, um Gizmo einzuschläfern. Er kam nach 15 Minuten in die Praxis und gab Gizmo dann zwei Spritzen in den Hintern.. Hallo? In den Hintern?? Was sind das für komische Einschläferungsmethoden? Ich fragte ihn, was das soll. Antwort war, dass es eine Narkose ist. Nach geschätzten 3-4 Minuten schlief Gizmo immer noch nicht ein, ich fragte ihn warum das so lange dauert? Er nahm dann wortlos eine Spritze und rammte sie Gizmo bei vollem Bewusstsein in die LUNGE!!!!! !!!! Ich hab gedacht ich seh nicht richtig! Gizmo schrie wie am Spieß (ich wusste nicht, dass Ratten so schreien können), drehte sich um und biss mich dermaßen in den Finger, dass ich schlimmer geblutet habe als nach jedem Biss von Blindi. Der ganze Tisch und der Boden waren voll von meinem Blut!!! Mein Finger wurde aber gleich desinfiziert und einbandagiert. Mein Gizmo hat mich NIEEEmals gebissen" Nie hätte er mich gebissen!!! Gizmo war die Frauchenratte, die ständig an mir klebte. Mein Schmuser!! Und jetzt hat er mich gebissen!!!! Als Gizmo endlich tot war, war ich so außer mir, dass ich nur noch geheult habe und mich garnicht mehr fangen konnte. Ich fühl(t)e mich wie ein stück Sch....e! Weil ich zu diesem *grmbphf* *zensiert*gegangen bin!! Ich saß dann noch eine 3/4 stunde lang mit Gizmo im Auto, weil ich Angst hatte, dass er vielleicht noch aufwacht... aber er war dann ganz kalt.... so etwas habe ich noch nie erlebt... Ich war echt fertig mit der Welt und nur noch am Heulen.... das war das Schlimmste, das ich jemals erlebt habe.. ... nie wieder zu diesem Metzger... nie wieder... Mein Finger hat übrigens das Tape innerhalb von 10 Minuten durchgeblutet, ich musste noch ca. 5 Mal Pflaster wechseln... Meinem Gizmo bin ich natürlich nicht böse, aber meine Schuldgefühle, die werde ich so schnell nicht mehr los.



Blindi
Name:
Blindi
Charakter: bissige Zicke
Geschlecht: weiblich
geboren: ca. Jan 2007
eingezogen: 18. Mai 2007 (ca. 3-4 Monate alt)
gestorben: 15. Sept. 2008 / Eutha
Farbe/Zeichnung: Husky
Besonderheit: blind, Riss im Ohr
Ihre Freunde: Pebbles, Kaba, Yuki, Zuma, Geddy Lee, Gizmo, Crash, Kleo, Maja, Django, Blacky und Bino
Krankheiten: Blindheit, bzw. sehr starke Sehbeinträchtigung
Spitznamen: Beißer(le); Satansbraten; Dangermouse; Arschibald; Arschibald Tacker und sonstige Kraftausdrücke

Meine kleine Blindi holte ich mir am 18. Mai aus dem Heidelberger Tierheim. Eigentlich war das ja überhaupt nicht geplant! Ursprünglich wollte ich den Kastraten Crash abholen, der sein Leben lang als Einzelratz gehalten wurde. Im TH wurde er dann mit einer jungen Rattendame vergesellschaftet. Wie konnte ich die beiden also trennen? Das ging natürlich überhaupt nicht und kam gar nicht in die Tüte, also habe ich spontan beide Ratten mitgenommen. Blindi hieß eigentlich Gustine, aber den Namen fand ich so doof, dass ich nach zwei, drei Tagen gemerkt habe, dass ich eh nur noch Blindi zu ihr sagte, also nannte ich sie fortan so. Blindi wurde ausgesetzt, naja, das ist wohl zu freundlich ausgedrückt: sie wurde samt Hamsterknast in einem Mülleimer gefunden!! Ein freundlicher Finder brachte Blindi ins Tierheim. Keiner weiß so recht, wie lange Blindi ums Überleben kämpfen musste, aber diese Zeit hat gereicht, um ihr das Augenlicht zu nehmen und sie scheu und bissig zu machen. Zu mir kam sie, aber sie hasst es angefasst zu werden und biss sofort zu (und zwar blutige Beißer!) Blindi war aber auch ein ganz schöne Zicke! Trotz ihrer Blindheit fand sie sich sehr gut zurecht, wenn ich es nicht gewusst hätte, dass sie blind ist, wäre es mir wahrscheinlich garnicht aufgefallen. Sie rannte und kletterte wie verrückt, nur springen tat sie nicht, weil sie die Abstände nicht sehen konnte. Blindi war rotzfrech und rammelte absolut alles an, was nach Ratte roch! Außerdem ist sie extrem bissig und geht gerne auf Fußjagd. Bei Blindi ist es niemals ein einfacherer "Knabberversuch", die haut gleich richtig rein! Einige Gäste haben schon versucht meine Dangermouse zu zähmen *lach*, trotz mehrerer Warnungen konnten sie es nicht lassen! Wenn sie dann getackert hat, war ich fast schon stolz auf Blindi. Ähnlich wie bei Kindern, die erst dann lernen, dass die Herdplatte heiß ist, wenn sie mal draufgelangt haben. Ihr kennt ja den Spruch, "wer nicht hören will ..." Mich beruhigt, dass Blindi also nicht nur auf mich einen riesen Hass hat.

Blindi fand ich auch total häßlich. Irgendwie fand ich die total missraten :), aber sie sorgte immer für die schönsten Schnappschüsse! Sie hatte so einen langen und großen Kopf und war immer richtig dürr, obwohl sie das gleiche Futter und Menge an Leckerlis bekam wie die anderen Ratten. Aber Blindi war auch ständig auf Achse. Keine Ratte, die ich bisher hatte, gewegte und kletterte so viel wie Blindi.


Eine Zeit lang war Blindi unsaustehlich und hatte ständig Zoff mit Zuma, der sie sogar mal ein Auge ausgebissen hat. Es hat lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, was Blindi eigentlich will: sie will ständigen Auslauf! Seit Blindi da war, stand nun der Käfig 24 Stunden lang am Tag offen und Blindi konnte sich frei bewegen. Die anderen Ratten kamen trotz geöffneter Käfigtüre eher selten raus. Blindi war seit dem relativ umgänglich (Betonung liegt auf relativ !) Froh war ich darüber, dass Blindi neue Ratten immer sehr freundlich empfing und keine Spuren von Aggression zeigte. Ich allerdings konnte das Zimmer nicht ohne Jeanshose und Straßenschuhe betreten, wenn die Tackermaus unterwegs war. Verstehen konnte ich Blindi nie: Sie umkreiste meine Füße wie ein Hai seine Beute, gleichzeitig versuchte sie aber auch immer wieder am Hosenbein hochzuklettern. Ein Mal habe ich sie gewähren lassen, und Blindi kletterte hinauf auf meine Schulter und versenkte ihre gelben Beißer sofort in mein Ohrläppchen. Zumindest hörte Blindi auf ihren Namen und Leckerlis nahm sie auch entgegen. Sie war ein total bescheuertes Viech. Ich kümmerte mich um sie, ich ging mit ihr zum Tierarzt, aber Streicheleinheiten bekam sie nicht von mir.

Ich war auch schon so weit, Blindi an mit bissigen Ratten erfahrene Rattenhalter weiter zu vermitteln, aber Blindi wurde sehr krank, als hätte sie es gewusst, dass ich dann wieder Mitleid bekomme! Sie musste sich von ihrer Krankheit erholen und den Stress eines Umzugs und einer neuen Integration konnte ich Blindi einfach nicht mehr zumuten, obwohl ich wirklich froh gewesen wäre, wenn ich sie losgehabt hätte! So blieb Blindi also weiter meine Dangermouse!

Eines Tages fand ich Blindi draußen auf einem Tritthocker vor. Ihr Kopf hing runter, sie versuchte nach Luft zu schnappen. Sie war schon so erledigt, dass ich sie sogar gefahrlos streicheln konnte. Ich brachte sie sofort zum Tierarzt, wir versuchten es noch mit entwässernden Mitteln, aber am nächsten Tag musste ich Blindi dann doch einschläfern lassen. Und wer hätte das gedacht, ich habe sogar ein paar Tränchen wegen Blindi vergossen. Sie tat mir so arg leid. Ich war immer der Meinung, "wenn die mal verreckt, dann mach ich Freudensprünge", aber so war's dann doch nicht. Blindi war eine Art Hassliebe. Sie hat die Rattenhaltung interessant gemacht ;-) Und ich habe mir immer wieder vor Augen gehalten, dass Blindi von Menschen nichts Gutes in ihrem Leben zu erwarten hatte. Blacky folgte ihr exakt eine Woche später mit exakt der gleichen Krankheitsgeschichte.




Kaba
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Kaba
das Schleckermäulchen
weiblich
vermutlich Juni 2005
Ende Juli 2005
09.10.2007 (Eutha)
irish
herzförmiger, weißer Fleck am Bauch, angeknabbertes Ohr, seltsame Schwanzhaltung
Fipsy, Face, Snow, Pebbles, Gizmo, Geddy Lee, Mr. Miagi, Jerry, Yuki, Zuma, Blindi, Crash, Django, Bino und Blacky
Ohrräudemilben, Gleichgewichtsstörungen durch Entzündung im Ohr, Abszess am Hals, Haarlinge, Zahnfehlstellung
Kabi, Fettspeck, Fette, Dicke, Dickerle
Meine süße "kleine" Kaba ist der beste Beweis dafür, dass man sich keine Tiere aus einer Zoohandlung holen darf! Mit Kaba und Pebbles habe ich nicht nur zwei süße Ratten in meine Wohnung geholt, sondern auch ein paar widerliche Parasiten! Irgendwann bemerkte ich weiße Knubbel an Kabas Ohren. Ich erfuhr dann, dass es sich um Ohrräudemilben (mehr dazu hier) handelte. Diesen Milben ist es zu verdanken, dass Kaba ein Teil vom Ohr fehlt. Ansonsten ist Kaba ein ganz schön moppeliges Mädchen mit dem glänzendsten Fell, das ich je gesehen habe. Sie ist super lieb und ein kleines Schleckermäulchen. Alles was in ihre Reichweite kommt wird abgeschleckt! Das macht Kaba auch einfach zuuuuu süß!!! Die ist so niedlich, dass jeder Besucher, der sie zu erst sieht, sich in sie verliebt! Kaba ist ein ganz goldiges süßes feines Mädchen. Sie ist auch eher eine von der ruhigeren Sorte und kann auch mal ganz brav und still auf dem Frauchen sitzen und sich Minuten lang streicheln lassen. Das mag sie ganz besonders. Leider hat Kaba ein paar Monate nach ihrer Milbengeschichte eine Mittelohrentzündung bekommen, die letztendlich dazu führte, dass Kaba erhebliche Gleichgewichtsstörungen und einen Schiefkopf bekam. Mit einem Antibiotikum konnten wir das Schlimmste jedoch verhindern. Seit dem ist Kaba aber etwas träger geworden. Sie klettert und tut sonst auch, was andere Ratten auch tun, aber eben nicht mehr so flink. Ab und zu kommt sie ins Wackeln. Seit der Schiefkopfgeschichte trägt Kaba ihren Schwanz auch immer im rechten Winkel zum Körper rechts anbestehend. Der Schwanz ist dabei immer leicht eingerollt. Gesunde Ratten halten beim Laufen ihren Schwanz immer gerade und waagrecht zum Boden. Wir vermuten, dass Kaba durch diese seltsame Schwanzhaltung versucht, ihre Gleichgewichtsstörungen, die sie seit der Mittelohrentzündung hat, auszugleichen.
Es macht mir schon Sorgen, dass Kaba so fett ist, und das ist sie wirklich! Sie ist fett! Ich habe Kaba schon auf Diät setzen müssen. Eine Zeit lang bekam sie regelmäßig Auslauf in der ganzen Wohnung (das dürfen meine Ratten sonst nicht), damit sich die Fette endlich mal ein wenig bewegt. Tatsächlich hat sie ein wenig abgespeckt. Kaba ist das faulste Stück Ratte auf der Welt, aber halt auch die liebste ;-)
Kaba ist aber tatsächlich die einzige meiner Ratten, die so fett ist. Bei Gizmo muss ich etwas aufpassen, aber es ist noch im grünen Bereich. Alle anderen Ratten sind super schlank. Was ich auch ganz witzig finde ist, dass Kaba das japanische Wort für "Nilpferd" ist. Das habe ich aber erst im Nachhinein erfahren. Das passt ja wie die Faust aufs Auge!

Kaba bekam mit 2,5 Jahren eine Zahnfehlstellung. Die oberen Zähne waren total wackelig, sodass die Zähne keinen Gegenrieb mehr hatten und in alle Richtungen wuchsen. Einige Male ließ ich die Zähne von Tierärzten kürzen, aber Kaba nahm immer weiter ab. Die letzte Zahnkürzung ging wohl ziemlich in die Hose, weil der Tierarzt die unteren Schneidezähne schräg abknipste, sodass sie richtig schön spitz waren und Kabas Zunge aufschlitzten. Nach wenigen Wochen war Kaba nur noch Haut und Knochen und ich ernährte sie einige Tage über die Spritze, und versuchte so ihr allerlei Sorten Babybrei und aufgeweichtes Rattenfutter (was sich eben aufweichen ließ) zu geben. Kaba kam auch immer angerannt und forderte ihre Portionen aus der Spritze ein. Aber irgendwann ging's eben nicht mehr. Beim Tierarzt fiel Kaba schon tot um, als sie sich vor der Spritze erschrak. Sie war auf der Stelle tot. Begraben wurde sie bei einem Freund im Garten, dort ruht sie jetzt neben Tiffy, Fipsy, BumbleBee und Jerry.

Meine Kaba war das feinste Mädchen auf der Welt. So eine liebe Kuschelmaus wie Kaba gibt es bestimmt nicht all zu oft. Sie liebte es gestreichelt zu werden und schleckte dabei oft meine Hände ab. Selbst meine bekloppte Beißer-Blindi kuschelte viel mit Kaba. Mit Django, Blacky und Bino verstand sich Kaba auf Anhieb. Eigentlich wollte ich ihr die Integration der Jungs in ihrem Alter ersparen, aber Kaba war so neugierig, dass sie sie einfach mal auf der Couch zusammenließ. Ab da waren sie Freunde, leider nicht sehr lange.
  Name:
Pebbles
Charakter: die Zicke, Tumor-Op-Rekordhalterin; Revierbeißerin
Geschlecht: weiblich
geboren: ca. Ende Juni 2005
eingezogen: Ende Juli 2005
gestorben: 14.08.2007; Eutha
Farbe/Zeichnung: agouti-hooded
Besonderheit: ein kleiner brauner Klecks auf ihrem weißen Popo / Kürt mit Kaba das gegen Einzelhaltungsbanner
Ihre Freunde: BumbleBee, Fipsy, Face, Snow, Kaba, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi, Yuki, Zuma und Jerry, Blindi und Crash
Krankheiten: Tumore, Wundwasseransammlung nach erster OP, Haarlinge
Spitznamen: Peps, Pepsi, Peppi, Pebbi, Pepina, Pepilotta, Püppi, Zicke, Zickerle
Pebbles zog zusammen mit Kaba bei mir ein. Noch nie hatte ich erlebt, dass so junge Ratten (ca. 6 Wochen) so zutraulich und neugierig waren! Kaba und Pebbles sind schon nach 5 Minuten in ihrem neuen Zuhause umhergesprungen, sind gleich an den Napf gegangen und haben sogar direkt am Käfiggitter geschlafen! Schon am ersten Tag sind sie mir auf den Arm geklettert und haben mich "erforscht". Ich würde sagen, das war Liebe auf den ersten Blick! Nach wenigen Monaten bemerkte ich bei Pebbles an der Achsel einen Knoten, den ich wegoperieren ließ. Nach nur 2 Tagen war die Beule wieder da und wurde immer größer! Es stellte sich heraus, dass es sich dabei nur um eine Flüssigkeitsansammlung (Wundwasser) handelte. Irgendwann ist diese "Beule", die inzwischen riesengroß wurde, einfach ausgelaufen und verschwand komplett. Mit Mr. Miagi hatte sie ziemlich oft Zoff! Den konnte sie nicht riechen! Sie machte aus dem Prolo Mr.Miagi ein richtiges Weichei! Die vermöbelte den armen Kerl so sehr, dass ich sie teilweise schon mal eine Nacht in Einzelhaft gesteckt habe! Dass meine liebe süße kleine Pepina so grantig sein konnte, hätte ich nie von ihr gedacht! Ansonsten hatte sie die Angewohnheit, sich mit beiden Pfoten übers Gesicht zu streichen, wenn man sie hochhob. Das war so süß, dass ich sie jedesmal, wenn sie das tat auffressen konnte! Naja, Pebbles war aber auch irgendwie eine arme kleine Maus. Insegesamt musste sie vier OPs über sich ergehen lassen (mehr darüber hier). Der der fünfte Tumor war letztendlich auch der Grund, warum ich Peppina einschläfern lies. Die letzten Tage war Peppi damit beschäftigt die armen kleinen Neuzugänge Kleo und Maja zu vermöbeln. Mit Crash hatte sie üblen Streit, ich dachte schon die Integration wäre garnicht mehr möglich. Peps hat Integrationen immer unnötig erschwert, sie war halt eine Zicke. Aber eine zuckersüße Zicke.
Am 14.08.2007 bekam Geddy schlimme Atembeschwerden und ich musste ihn dringend zum Tierarzt bringen. Pebbles nahm ich gleich schweren Herzens mit. Ihr Tumor war schon sehr groß (Tischtennisballgröße). Als ich Pebbles aus dem Käfig nehmen wollte zwickte sie mich. Das tat sie vorher noch nie! Es war, als wusste sie, was auf sie zukommen würde. Als sie die erste Spritze bekam, fiel sie sofort um und war weg. Nur das Herz schlug noch eine Weile. Um meine Pebbles hab ich sehr gekämpft und daher bin ich umso trauriger und wütender, dass ich sie einschläfern lassen musste.




  Name: Zuma
Charakter: Sausewind
Geschlecht: weiblich
geboren: 20.05.06
eingezogen: 25.06.06
Farbe/Zeichnung: 14.03.08
Besonderheit: black-capped
Ihre Freunde: blitzförmiger, weißer Strich im Gesicht
Krankheiten: Face, Snow, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi und Jerry, Blindi und Crash
Spitznamen: Haarlinge, Bumblefoot, Abszess, kaputtes Auge dank Biss, Schlaganfall?
Zumi, Zumi-Luni, Teufelchen, Sausewind, Verrückte
   
Meine Zuma war die verückteste Ratte auf der Welt! Die hatte ganz gewaltig einen an der Klatsche! Manchmal bekam sie komische Anwandlungen und schlief im Futternapf oder in einem Rohr, wobei sie dabei gerne mal wie eine Fledermaus den Kopf nach unten hängen ließ. Wenn sich Zuma mal erschrak, dann suchte sie nicht fluchtartig das Weite oder das nächste Schlupfloch wie jede andere Ratte auch, sondern sie rannte 2-3 Mal um irgendeinen Gegenstand herum! Außerdem lag sie manchmal mitten im Zimmer und schlief auf dem Boden! Angst kannte Zuma glaube ich gar nicht. Sie war unglaublich aufdringlich und penetrant und konnte einem ganz schön auf die Nerven gehen mit ihrer Anhänglichkeit! Ich wurde von ihr auf Schritt und Tritt verfolgt! Alles was ich machte musste von Zuma beobachtet und beschnuppert werden. Wenn ich Bilder machte, sprang das Vieh mir in die Kamera und knabberte an der Digicam herum. Auch vor Fremden hatte Zuma keine Angst, ganz im Gegenteil! Die war so penetrant und neugierig, dass Gäste vor Zuma Angst hatte, weil sie gleich an ihnen hochklettern wollte und es manchmal auch tat, wenn der Gast es zuließ. Mein verücktes Viech liebte Besucher. Da konnte sie jedes Mal eine richtige Show hinlegen. Zuma war ständig auf Achse. Sobald der Käfig offen war, kam sie raus und blieb auch draußen, bis ich sie wieder "ins Bett brachte ". Wenn sie draußen war, wartete sie oft Stunden lang am Treppengeländer auf ihr Frauchen und kam sofort angesaut, wenn ich das Zimmer betrat. Als ich meinen Unidom bekam und rumgehämmert und -geschraubt habe, hatte Zuma mich die ganze Zeit über beobachtet. Beim Käfigputzen musste ich sie wegsperren, da sie ständig um mich herumwuselte und immer versuchte aus dem Dreckeimer zu saufen oder auf Putzschwammjagd zu gehen. Zur ihrer eigenen Sicherheit wurde sie daher weggesperrt. Da Zuma so ein Wirbelwind war, forderte sie die anderen Ratten immer wieder zum Spielen auf. Diese waren aber eher genervt und vermöbeln die Kleine, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Daher hatte meine Zuma immer wieder Kratzer und Bisswunden auf dem Rücken, was sie aber nicht sonderlich zu stören schien. Dadurch ist sie kein bißchen eingeschüchterter. Ich kann gut verstehen, dass sie ab und zu eins auf die Mütze bekam, denn sie konnte wirklich ein richtiger kleiner Quälgeist sein. Eine weitere Besonderheit von Zuma ist, dass sie zumindest anfangs keine Leckerlis mochte! Aber bei Nagermalt oder Gimpet Paste kann auch meine Kleine nicht widerstehen. Zumi hatte auch die Angewohnheit, andauernd an mir hochzuklettern und wollte dann aber sofort wieder runter. Auf dem Boden fiel ihr dann wieder ein, dass sie nochmal an mir hoch klettern könnte usw. Wenn es ADS bei Ratten gibt, dann hatte es meine Zuma!
Was ziemlich goldig war, war dass Zuma zwei superlange Augenbrauen hatte, die wie Fühler hervorstanden. Manchmal nannte ich sie deshalb auch Grashüpfer :-)
Als das Teufelchen noch ganz jung war, hatte sie die blöde Angewohnheit mir immer ins Gesicht zu springen. Sie hat immer wieder versucht, in meine Nasenlöcher zu kriechen! Dabei hat sie mir richtig die Lippen zerkratzt! Klingt ganz schön verückt, aber ständig kam sie angerannt und versuchte ihre Nase in meine Nasenlöcher zu stecken! Diese Ratte war einfach total durchgeknallt! Wenigstens konnte ich ihr dieses abartige Verhalten abgewöhnen!
Trotzdem hatte/habe ich meine kleine Nervensäge total lieb! Die hielt mich richtig auf Trab! Außerdem war Zuma eine ganz arg liebe Maus! So eine freundliche und zutrauliche Ratte gibt es wahrscheinlich nicht sehr oft. Ich fand's total süß, wenn Zuma so nervte :-)

Mit zunehmendem Alter wurde Zuma ruhiger. Als Blindi in die Gruppe integriert wurde verstanden sie sich anfangs prächtig, bis Blindi immer aggressiver wurde, Zuma ständig biss und ein Mal sogar ihr Auge erwischte. Zumas Auge konnte leider nicht mehr gerettet werden. Seit dem war ihr Auge etwas kleiner als das andere. Dann hatte meine Zuma einen Abszess am Hals, der aber recht harmlos war. Ich konnte ihn gut behandeln und er kehrte nicht wieder. Ihre Bumblefeet habe ich nie in den Griff bekommen, obwohl ich sehr viel ausprobiert habe und mehrmals beim Tierarzt war. Als ich mich entschloss, Zuma bald einschläfern zu lassen (ich dachte, in einem Monat oder so), entdeckte ich Zuma im Käfig - ganz apathisch. Ihr "gutes" Auge war nach außen gedrückt, Zuma lief nur noch im Kreis um ihre eigene Achse, die Bumblefeet sahen sehr schlimm aus, sie frass nicht mehr und hielt ihren Kopf schief. Am 14.03.2008 musste ich meine süße kleine Zuma einschläfern lassen. Sie wird mir immer in Erninnerung bleiben, als eine der liebsten Ratten der Welt.





Snow
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Snow
die Tapfere
weiblich
ca. Okt. 2004
Ende Nov. 2004
capped
"Irokesen"-Frisur
Tiffy (ganz kurz aber nur), Fipsy, Face, BumbleBee, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi und Jerry
um die 10+ riesige Abszesse am Hals, Atemwegserkrankungen
Snowy, Schnee
21.11.2006, drei Wochen nach Jerry, tot aufgefunden / Schlag- oder Herzanfall?
Meine süße Snowy ist zusammen mit Face bei mir eingezogen, als klar wurde, dass meine arme Tiffy bald eingeschläfert werden lassen musste. Anfangs war sie extrem ängstlich und schüchtern, aber nach ein paar Tagen wurde sie ein richtiger Wirbelwind. Irgendwann nannte ich sie nur noch den kleinen "Abenteurer". Es war echt witzig zu beobachten, wie Snowy ihre Umgebung erkundete und dabei immer mutiger und übermütiger wurde. Leider bekam Snowy schon sehr früh einen fürchterlich großen Abszess am Hals, praktisch ein zwei Wochen, nachdem Face's erster Abszess abgeheilt war. Insgesamt hatte Snowy ca. 10 Abszesse am Hals, wenn nicht sogar mehr. Ich wollte sie schon einschläfern lassen, aber habe es nicht übers Herz gebracht, weil mir auch der Tierarzt es ausgeredet hat. Die Entscheidung, sie nicht einschläfern zu lassen, habe ich nie bereut. Denn Snowy hatte seit dem keine Abszesse mehr, und zwar für ein Jahr! Auf Grund der vielen Abszesse, die mit Sicherheit auch schmerzhaft waren, ist Snow immer sehr schüchtern gewesen. Sie mochte es nicht gerne angefasst zu werden, war aber trotzdem zutraulich und sehr lieb.
Beim Käfigputzen ist Snowy mal in den dreckigen Wassereimer gehüft *lach*. Das war mir (und Snowy auch) dann eine Lehre. Seit dem Tag sperre ich sämtliche Ratten bei der Käfigreinigung in einen extra Käfig. Meine Snowy war so eine liebe Maus, mit den niedlichsten Knopfaugen überhaupt! Meine Snowy werde ich niemals vergessen!
Snowy schien völlig gesund. Deshalb war ich umso erschrockener, als ich Snowy plötzlich tot im Käfig auffand.




Name: Face
Charakter: der liebe Dreckspatz
Geschlecht: weiblich
geboren: ca. Ende Okt./Anf. Nov. 2004
eingezogen: kurz vor Weihnachten 2004
gestorben: 04.05.2007; Altersschwäche; Eutha
Farbe/Zeichnung: masked
Besonderheit: ihre Gesichtszeichnung
Ihre Freunde: Tiffy (nur kurze Zeit), Fipsy , Snow , BumbleBee , Kaba , Pebbles , Geddy Lee , Gizmo , Mr. Miagi und Jerry ; Kennenlernen durfte sie auch Maja und Kleo
Krankheiten: mehrere Abszesse am Hals, Mammatumor an der rechten Achsel- OP am 11.08.2006;
Spitznamen: Facey, G'sicht
Meine Face holte ich mir kurz vor Weihnachten 2004 zusammen mit Snowy, als klar wurde, dass meine Tiffy bald eingeschläfert werden lassen musste. Face war am Anfang so ein Schisser, dass ich lange Zeit dachte "Aus der wird nix mehr!". Mit der Zeit wurde Face immer zutraulicher. Bei ihr hat es halt etwas länger gedauert. Mit etwa 7-8 Wochen bekam Face einen Abszess am Hals, das war überhaupt der erste Abszess, den ich jemals zu sehen bekam. Es war ganz schrecklich mit anzusehen, wie das Ding immer größer wurde, schließlich aufplatzte und eine fürchterliche offene Wunde hinterließ. Ich bin total in Panik geraten. Da konnte ich noch nicht ahnen, dass meine Snow gut 15 Abszesse "hinterherwerfen" würde. Face hatte seither insgesamt 4 Abszesse, immer am Hals. Ihre Tumor-OP hat Face allerdings sehr gut weggesteckt. Da Face zu diesem Zeitpunkt ca. 1,5 Jahre alt war, habe ich mich für eine OP entschlossen. Face hatte nie wieder einen Tumor! Bei ihr hatte sich die OP also definitiv gelohnt!
Meine Facey war so eine feine Maus! Wenn ich ihr einen Schmatzer gab zog sie niemals ihren Kopf zurück (wie andere Ratten) sondern schlabberte meine Nase bzw. mein Gesicht ab.
Als mein erster Kastrat Jerry bei uns einzog, lebte dieser eine Weile lang noch im Integratioskäfig unten im Wohnzimmer. Meine Weiber konnten ihn oben riechen und lehnten sich ganz schön weit über das Treppengeländer hinaus, bis Face ein Mal einen Sturzflug nach unten machte. Dem geilen Stück ist Gott sie Dank nichts passiert, mir war das eine Lehre und ich sicherte die Treppengeländer mit Hartfaserplatten ab.
Facey liebte es mit dem Frauchen zu kuscheln. Manchmal nahm ich sie runter ins Wohnzimmer und Face machte es sich auf meiner Brust unter meinem Pullover bequem. Die süße Maus fehlt mir jeden Tag!




Mr. Miagi
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Mr. Miagi
vom Prolo zum Softie
männlich, Kastrat
2005
-
agouti-hooded
Ausgeprägte Wangenknochen, ihm ist eine fette Narbe an meiner Hand zu verdanken!
Fipsy, Face, Snow, Kaba, Pebbles, Jerry, Gizmo und Geddy Lee (und die letzen drei Tage seines Lebens Maja und Kleo)
Abgerissener Fingernagel; Haarlinge
Miagi, Mischder
21.04.2007; Schlaganfall am 20.04.2007 gegen 22 Uhr (Notfallarzt); Eutha am 21.04.2007
Mr.Miagi kam zusammen mit Geddy Lee und Gizmo aus der Notfallvermittlung zu mir, ich wollte Spielgefährten für meinen Jerry haben, der damals unter lauter Weibern der Hahn im Korb war. Alle drei waren nur wenige Wochen alt und noch unkastriert! Die ersten Monate lebte Mr.Miagi mit seinen Brüdern in einem extra von mir gebastelten Käfig. Mr.Miagi war anfangs ein Prolo, der seine Brüder tyrannisierte. Irgendwann wurde er so aggressiv, dass er nur noch gebissen, geborstelt, getreten, markiert und geschrubbert hat. Er wurde unerträglich! Selbst auf mich ging er los und hat mir zahlreiche blutende Wunden zugefügt. Ich habe fast schon angefangen ihn zu hassen! Naja, zumindest hatte ich saumäßig Angst vor ihm. Schließlich hab ich dem Stänkerer eine fette Narbe auf meinem Handrücken zu verdanken! Es blieb nur noch eine Möglichkeit: kastrieren! Mr.Miagi erleichterte mir durch sein aggressives Verhalten die Entscheidung sehr, die Jungs kastrieren zu lassen, denn ich hatte schon angefangen zu zweifeln und mir überlegt, einfach zwei Rudel zu halten. Letztendlich war die Kastration der Jungs eine gute Entscheidung. Ich konnte alle Ratten in einem Käfig vereinen und musste nun nicht ständig aufpassen, dass etwas schief lief. Ich habe also alle drei Jungs kastrieren lassen und nach vier Wochen zu meinen Rattendamen und Jerry gesetzt. Seit der Kastration hatte Mr.Miagi mich nie wieder gebissen! Im Käfig hat er meine Mädels ganz schön aufgemischt. Er war ein richtig widerlicher Giftzwerg, der wieder alle tyrannisierte. Es hat Wochen gedauert, bis sich meine Mädels endlich mal richtig gewehrt haben! Auf jeden Fall hat's wohl irgendwann mal richtig gekracht, denn Mr.Miagi war ganz plötzlich ein richtiger Feigling! Ein wenig hatte ich es mir sogar gewünscht, dass die dem Stänkerer mal ordentlich eins auf die Mütze geben. Aber zum Frauchen wurde Mr. Miagi gaaaanz lieb und meine Jungs und Mädels ließen sich von ihm nichts mehr gefallen. Ab und zu musste der gute Mischder beweisen, dass er doch der King im Käfig ist, aber vor der rabiaten und zickigen Pebbles rannte er doch lieber weg. Pebbles und Mr.Miagi haben sich am Anfang gehasst wie die Pest und sind sich richtig an die Gurgel gegangen. Ich hatte schon befürchtet, dass die Integration der Jungs wegen diesen beiden Streithähnen nicht gelingen würde. Schließlich gingen sich die beiden aber so gut es geht aus dem Weg und es klappte.
Mr. Miagi war auch so ein inkontinentes Biest. Von ihm angepinkelt zu werden war vorprogrammiert. Gästen habe ich immer gesagt, die sollen den Miagi lieber nicht auf sich laufen lassen, war er sofort alles vollgestrullert hat. Er war so dreist, mein kleiner Mischder, dass er sich nach ausgiebigen Kraul- und Kuscheleinheiten, einfach auf meinen Handrücken setzte und pinkelte. Wenn man barfüßig durchs Zimmer lief, kam mein Miagi sofort angerannt und pinkelte mir auf die Füße. Mr. Miagi konnte oft bis zu einer halben Stunde einfach nur auf seinem Frauchen sitzen, sobald ich mich mal auf den Boden gesetzt habe, um mit den Ratten zu spielen. Während ich im Schneidersitz auf dem Boden saß, saß Mr.Miagi auf meinem Bein.
Eines Tages bemerkte ich, dass Mr. Miagi sich immer mehr kratzte, etwas kratzbürstiger wurde und bei jeder Berührung quiekte. Sein Fell auf dem Rücken viel ihm aus. Sämtliche Ratten hatten Haarlinge, aber Mr. Miagi war am stärksten davon befallen. Aber ich brachte das Haarlingproblem in den Griff. Nur vier Wochen später, nämlich am 16.04.2007 zogen Kleo und Maja bei mir zu Hause ein. Bereits am nächsten Tag lernte Miagi die beiden kennen und war ganz lieb, wie ein großer Papa. Die kleinen Mädels sind auf ihm herumgeturnt und Mr. Miagi hat alles völlig unbeeindruckt über sich ergehen lassen. Sie hatten gemeinsamen Auslauf und alles lief einfach prima. Ich freute mich so sehr. Da konnte ich aber noch nicht ahnen, dass diese Glück nur 3 Tage anhielt, denn Mr. Miagi erlitt Freitag Abend einen Schlaganfall vor meinen Augen. Der Notfalltierarzt gab ihm noch Spritzen, aber Mr. Miagi erholte sich nicht mehr, sodass ich ihn am nächsten Morgen schweren Herzens in der Kleintierklinik einschläfern lies. Mein Mr. Miagi war die letzten Monate seines Lebens ein ganz feiner Kerl. Er war ruhiger geworden, war nicht so gierig und verfressen wie die anderen und sah alles ganz locker und gelassen. Außerdem konnte er auch mal still halten und sich ganz lange streicheln lassen. Manchmal müfflete Mr. Miagi etwas streng, aber das lag wohl daran, dass er am liebsten im Rattenklo schlief.





Geddy Lee
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Geddy Lee
der Ängstliche
männlich, Kastrat
2005
-
agouti-hooded
Geddy ist ein mickriger Kerl, kleiner als alle meine Mädels. Benannt nach dem Sänger der Gott-Band Rush. Aber wie ein richtiger Rockstar benimmt Geddy sich nicht.
Fipsy, Face, Snow, Kaba, Pebbles, Jerry, Mr. Miagi, Gizmo, Zuma, Yuki, Maja, Kleo , Blindi und Crash
Abszess am Hals
Geddy, Gedwig, Winzling, Mickerling
17.08.2007
Mein kleiner Geddy kam zusammen mit Gizmo und Mr. Miagi über die Notfallvermittlung zu mir. Damals war er noch ein winziges Baby von wenigen Wochen und sehr viel ist Geddy Lee auch nicht mehr gewachsen. Als er ausgewachsen war, war er dennoch kleiner als alle meine Mädels. Er konnte sich aber trotzdem ziemlich gut durchsetzen und haute auch den großen Jungs oft eins auf die Mütze. Geddy und seine anderen Kumpels holte ich zu mir, weil ich neue männliche Spielkameraden für meinen Jerry, dem Hahn im Korb, haben wollte. Da ich die drei Süßen aber nicht trennen konnte, habe ich halt alle drei Jungs zu mir geholt. Da sie noch nicht kastriert waren und für eine Kastration noch viel zu jung, mussten meine drei Jungs noch einige Monate in einem extra Käfig hausen. Schließlich tat es mir leid, dass ich sie kastrieren lassen sollte und ich war kurz davor zwei Rudel zu halten. Allerdings erleichterte Mr. Miagi mir die Entscheidung sehr was die Kastration anging (mehr dazu in seinem Steckbrief). Geddy Lee hatte das Pech, dass er noch als ganz junger Ratz einen riesigen Abszess am Hals bekam. Einige Monate später bekam er einen zweiten Abszess, blieb dann aber bisher von sonstigen Quälereien verschont. Ansonsten war Geddwich ein ganz Lieber: ziemlich schüchtern, fast schon ängstlich und zurückhaltend. Wenn er aber Jogginghosenbändel oder Schnürsenkel zu sehen bekam, fliptte er total aus. Es gab für ihn nichts Schöneres, als sämtliche Bändel anzuknabbern und durchzubeißen. Wegen seiner Kleinwüchsigkeit sah Geddy immer aus wie ein junges Rattilein, das machte ihn einfach zu niedlich und zu etwas Besonderem. Er war auch nie so verfressen wie die anderen Jungs, und wenn man ihm ein Leckerli anbot schaute er immer ganz vorsichtig nach oben als wollte er sagen: "Für mich? Darf ich wirklich? Danke schön." Eines Tages fand ich Geddy nach Luft ringend im Käfig vor, obwohl ich vorher keinerlei Atemgeräusche feststellen konnte. Ich ging mit ihm zum Tierarzt und nahm gleich meine liebe Pebbles mit, die eingeschläfert wurde. Die Tierärztin gab Geddy wenig Chancen, aber zwei Ratten an einem Tag zu verlieren, wär' echt zu viel für mich gewesen. Geddy bekam Kortison und Antibiotika und ich bemühmte mich sehr um ihn, aber letztendlich half alles nichts. Leb' wohl mein kleiner Geddy-Zwerg, deine liebe, freundliche und ruhige Art wird mir sehr fehlen.




Kleo
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Kleo
freundlich und brav
weiblich
ca. März 2007
16.04.2007
24.04.2008
Husky Blazed Banded
Fehlende Fingerkuppe dank meiner fetten Kaba
Face, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi, Zuma, Yuki und Maja, Blindi und Crash, Django, Bino, Blacky, Bluna und Bloody
abgerissene Fingerkuppe, Milben, sonst niemals krank gewesen
keine
Meine Kleo war ein liebes Mäuschen, total zutraulich und verschmust. Ein Tag nachdem sie und Maja bei mir eingezogen sind, lernten sie bereits Mr. Miagi kennen und wurden dicke Freunde. Mr. Miagi war wie ein Papa zu den kleinen Rattenmädels. Das hat mich so sehr gefreut, dass Mr. Miagi so lieb war, denn eigentlich war immer der Boss im Rudel, der mal gerne auch etwas ruppiger wurde. Die Freundschaft hat leider nicht sehr lange angehalten, weil Mr. Miagi nur 4 Tage später an einem Schlaganfall starb. Dieser Abend, an dem Mr. Miagi seinen Schlaganfall erlitt, war für mich doppelt schlimm, weil meine fette Kaba neugierig am Integrationskäfig schnüffelte. Als Kleo zu Kaba ging und sich mit den Pfötchen an den Gittern festhielt, schnappte Kaba zu und biss der kleinen Maus die Fingerkuppe der rechten Pfote (letzter Finger) ab. Kleo hat geblutet wie ein Schlachtschwein. Ich hatte Angst, sie würde es nicht überleben und hab versucht die Blutung zu stoppen und sie in einem kleinen Transportkäfig mit Küchenrollenpapier gesetzt. Während ich Kleo verarztete erlitt Mr. Miagi den Schlaganfall. 5- 10 Minuten vorher hatte ich noch mit ihm gespielt. Ich brachte Mr. Miagi zum Notfalltierarzt und besorgte mir gleich ein blutstillendes Mittel für Kleo. Das war echt schlimm, und es hat mich alles ziemlich mitgenommen. Meine Face starb nur zwei Wochen später.
Die Inti hat ziemlich lange gedauert, weil meine Zicke Pebbles einfach nicht aufgehört hat, rumzustänkern. Aber letztendlich haben sich die zwei dann doch vertragen, auch wenn sie nie dicke Freunde wurden. Kleo war anfangs sehr frauchenbezogen, zog sich aber später immer mehr zurück. Ihre schöne Fellfärbung hat sie fast komplett verloren. Sie war schon sehr ausgebleicht. Wäre Kleo nicht so früh gestorben, wäre sie sicherlich ganz weiß geworden. Die ersten zwei Bilder auf dieser Seite zeigen Kleo am Tag des Einzuges. Sie war von Anfang an zutraulich, verspielt und unternehmungslustig. Ihren neuen Käfig hat sie sofort untersucht und ist dann irgendwann erschöpft im Klo eingeschlafen. Bei der Integration von Bluna und Bloody hingegen war Kleo nicht so brav. Sie hat mir die Sache ganz schön schwer gemacht. Die Inti von Django, Bino und Blacky lief da schon etwas einfacher. Auf jeden Fall war Kleo eine lange Zeit mein absoluter Liebling und eine der bravsten Ratten, an die ich mich erinnern kann.

Kleo starb völlig unerwartet am 24.04.2008. Sie war erst knapp über ein Jahr alt.

Sie fehlt mir, die süße Maus.




Blacky
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen:
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Blacky
freundlich, ängstlich
männlich, Kastrat
muss ich nachschauen, *grübel*
September 2007
black hooded, ganz schwarzer Popo
Bruder von Django und Bino
Kaba, Blindi, Yuki, Zuma, Kleo, Maja, Bino, Django und Gizmo
Abszess
Bliblablacky, Black, Schisser, Angsthase
22.09.2008
Blacky und seine Brüder Django und Bino wollte ich eigentlich garnicht haben, denn sie waren nicht kastriert und gleich drei Jungs auf ein Mal war dann schon etwas viel. Nach vier Monaten wollte die Süßen aber immer noch niemand haben, also ließ die Vermittlerin die drei kastrieren und *schwups* zwei Tage später zogen die Jungs bei mir ein. Ein paar Wochen lebten sie im Chinchillakäfig, den ich mit dem Eigenbau verband. Ich trennte den Unidom vom Eigenbau, sodass die Jungs noch eine ganze Weile nicht zu den Mädels konnten.

Blacky war die seltsamste Ratte, die ich je hatte. Ich habe noch nie so einen Schisser gehabt! Beim kleinsten Geräusch flüchtete er wie aus der Kanone geschossen in den Eigenbau, wo er sich am liebsten aufhält. Nur selten sah man ihn mit anderen Ratten kuscheln, und wenn, dann waren es meist seine Brüder. Blacky hatte ein ausgesprochen schönes, glänzendes und glattes Fell. Er war kaum von seinem Bruder Django zu unterscheiden. Er war ein wenig kleiner als Django, was man aber auf den ersten Blick nicht so sah. Sein Popo war komplett schwarz im Gegensatz zu Djangos. Blacky war total freundlich, aber wie gesagt, leider auch sehr ängstlich. Oft sah ich ihn Tage lang nicht, weil er sich im Käfig verkroch. Manchmal holte ich ihn einfach raus. Fast schon in die Ecke gedrängt, konnte ich ihn mir einfach vorsichtig schnappen und hochheben und er wehrte sich nicht einmal dabei. Auf dem Arm zu sitzen mochte Blacky überhaupt nicht, aber wenn ich ihn erstmal 1-2 Minuten lang gestreichelt hatte und er eventuell sogar noch ein Leckerli von mir bekommen hat, wurde er plötzlich ganz zutraulich und konnte dann auch mal richtig mit dem Frauchen spielen und rannte dann auch nicht mehr weg. Versteh ich überhaupt nicht! Einerseits hatte er so Angst, dass er sich nicht traute aus dem Käfig zu kommen, wenn ich das Zimmer betrat, andererseits wurde er ganz zutraulich, wenn man ihn gegen seinen Willen aus dem Käfig holte und sich ein paar Minuten mit ihm beschäftigte.
Aber es war nunmal nötig Blacky hin und wieder gegen seinen Willen aus dem Käfig zu holen, weil ich mich manchmal wirklich frage, ob er überhaupt noch lebte, wenn ich ihn so selten sehe. Und den wöchentlichen Gesundheitscheck muss er über sich ergehen lassen, ob er wollte oder nicht. Auf jeden Fall war Blacky ein ganz süßer, schüchterner Kerl. Im Laufe der Zeit hatte sich Blacky schon gebessert. Manchmal kam er freiwillig herbeigerannt, meinstens dann, wenn ich mich, um mit den Ratten zu spielen, auf den Boden lege. Dummerweise hatte Blacky am Hals einen Abszess. Weil er so brav war, wart es allerdings kein Problem, ihn medizinisch zu versorgen.
Exakt eine Wochen nach Blindis Tod, fand ich Blacky mit den extakt gleichen Symptomen vor wie damals Blindi. Er ließ den Kopf hängen und rang nach Luft. Ich ging sofort zum Tierarzt und er bekam entwässernde Medikamente. Der Krankheitsverlauf war exakt der gleiche wie eine Woche zuvor bei Blindi. Blacky musste ebenso erlöst werden. Das Tragische an der Sache war: als Blindi starb, konnte ich mich endlich wieder normal im Zimmer bewegen und viel ausgelassener mit meinen lieben Ratten spielen. In dieser Woche ist mir Blacky so nahe gekommen wie noch nie. Ich war fest davon überzeugt: "Hey, den krieg ich noch hin! Der ist ja plötzlich so zutraulich und lieb!" Und dann war er tot! Blacky sah sooo gesund aus! Er hatte das schönste, glänzendste Fell... er war absolut gesund, keine Atemgeräusche... nix... und dann über Nacht kollabiert seine Lunge!! Das war wirklich hart, vor allem, weil wir gerade dabei waren, uns richtig anzufreunden!




Crash
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Crash
freundlich
männlich, Kastrat
?
18. Mai 2007, schätzungsweise 1,5 Jahre alt oder älter
Husky
aus Einzelhaltung
Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Blindi, Yuki, Zuma, Kleo und Maja
Atemwegserkrankungen
Crashy
09. Juli 2007
Crash holte ich mir am 18. Mai 2007 aus dem Heidelberger Tierheim. Er wurde sein Leben lang als Einzelratz gehalten. Im Tierheim lernte er dann seine erste Freundin kennen: Blindi. Crash hab ich auf einem Bild gesehen und bekam Mitleid und dachte mir: den hol ich mir! Als das für mich beschlossene Sache war, erfuhr ich durch Zufall, dass der Kastrat garnicht alleine hockte, sondern mit dem Fundmädel vergesellschaftet wurde. Eigentlich war das ja überhaupt nicht geplant! Ursprünglich wollte ich nur den Kastraten Crash abholen, weil ich davon ausging, dass er da ganz einsam und alleine hockt. Doch wie konnte ich die beiden trennen, jetzt wo Crash endlich eine Freundin hatte, sollte ich sie ihm wieder wegnehmen? Das ging natürlich überhaupt nicht und kam gar nicht in die Tüte, also habe ich spontan beide Ratten mitgenommen. Zu Hause stellte ich fest, dass Crash starke Atemprobleme hat und Blindi, wie der Name schon verrät, blind ist. Auf jeden Fall war Crash ein ganz arg lieber und schüchterner, freundlicher Kerl, der auch mit den anderen Ratten überhaupt keine Probleme hatte, bis auf die anfänglichen Probleme mit Pebbles! Crash ist ein Beweis dafür, wie Ratten aus Einzelhaltung plötzlich aufblühen, wenn sie auf Artgenossen stoßen. In Crashs Fall war eine Intergration Gott sei Dank möglich! Es hätte ja auch anders ausgehen können. Aber Crash war total unkompliziert und ein ganz arg lieber Schmuser. Leider durfte Crash nur knappe zwei Monate bei mir leben. Ich fand ihn tot im Käfig und habe keine Erklärung dafür. Als er damals zu mir kam, hatte er Atemprobleme, vermutlich hat er irgendwas verschleppt, oder er erlebte wie mein Mr. Miagi einen Schlaganfall. Starb er vielleicht doch auch an Altersschwäche? Vielleicht war Crash ja doch älter als vermutet. Ich behalte Crash als lieben Schmuser in Erinnerung.




Yuki
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Seine Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen:
gestorben:
Yuki
die verschmuste Zupferin
weiblich
16.05.06
19.01.09
25.06.06
albino
extremes Übergewicht
Zuma, Face, Snow, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi und Jerry, Blindi und Crash
extremes Übergewicht, Abszess am Hals
Yuks, Yuki-Puki, Bina, Omi

Yuki kam zusammen mit Zuma über die Notfallvermittlung zu mir. Yuki war nur 4 Tage älter als Zuma aber um einiges größer. Als Baby war Yuki schon ein ganz schöner Brocken. Eigentlich wollte ich Yuki garnicht haben, aber mein Göttergatte wollte eine Albinodame. Manchmal nannte ich Yuki auch die Häßliche. Ist zwar nicht gerade freundlich von mir, aber Yuki verstand mich ja eh nicht ;-) Ich fand Albinos halt nicht so schön, die Meinung hat sich aber sehr bald geändert. Meine Binos waren alle so tolle Tiere! Ich liebe Binos!
Yuki war von Anfang an, genau wie meine Zuma, ein fürchterliches Teufelchen. Von der ersten Minute an war Yuki zutraulich, verspielt und abenteuerlustig. Im Alter wurde sie etwas ruhiger geworden, ist nicht mehr so durchgeknallt wie Zuma. Aber Yuki hatte die blöde Angewohnheit, dass sie immer an meinen Klamotten herumzupfen musste. Auch wenn man sie zur Seite schubste, dann zupfet sie eben wo anders weiter. Dank Yuki hatte ich keine Jogginghose und keine T-Shirts mehr ohne Löcher! Oder Oberteile, bei denen nicht das Pflegeetikett fehlte!
Yuki war auf jeden Fall eine ganz liebe Maus, die sich auch mal knuddeln ließ.
Und das Allersüßsteste war ihre Freundschaft zu Bino! Als Bino zu den Weibern integriert worde, rannte Yuki zu ihm, sah ihn an, als wollte sie sagen: "Ach was, auch ein Weißer! Na du bist aber ein Hübscher!" Die waren von Anfang an unzertrennlich! Sie taten alles gemeinsam! Fast schon wie siamnesische Zwillinge! Yuki wurde leider im Alter sehr krank. Sie bekam eine Hinterhandlähmung und zog ihre Beine nur noch hinter sich her. Dazu kam ein Tumor am Hals. Yuki baute sehr ab und ich musste sie einschläfern lassen. Die letzten Monate nannte ich Yuki nur noch Omi. Ich glaube, ich hätte Yuki schon früher einschläfern lassen müssen. Aber man hat vermutlich immer Zweifel am "richtigen" Zeitpunkt! Bino hat man schon angemerkt, dass ihm die Omi fehlte.




  Name: Fipsy
Charakter: die gute Seele, die Mütterliche
Geschlecht: weiblich
geboren: ca. Okt./Nov. 2003
eingezogen: 23.12.2003
gestorben: 26.04.2006 / Eutha / Mammatumore
Farbe/Zeichnung: berkshire
Besonderheit: Knick im Schwanz, Riss im Ohr
Ihre Freunde: Tiffy, Face, Snow, BumbleBee, Kaba, Pebbles, Geddy Lee, Gizmo, Mr. Miagi und Jerry
Krankheiten: Abszess am Hals (OP), Mammatumor
Spitznamen: Fips, Chips, Chipsy, Fette Babette, Chipsletta, Dicke, Fette, Fipska

Fipsy war meine erste Ratte. Mein Mann kaufte sie kurz vor Weihnachten samt Käfig und Einrichtung. Sie war geschätzte 6 Wochen alt. Typische Anfängerfehler: wir hatten keine Ahnung von Ratten, auch nicht, dass man sie niemals alleine halten darf. Noch an Heilig Abend haben wir das Internet durchforstet und uns alle Rattenseiten durchgelesen und am nächsten verkaufsoffenen Tag sind wir ab in die Zoohandlung gefahren, um Tiffy zu holen. Wahrscheinlich kannten Fipsy und Tiffy sich noch. Bis wir Tiffy hatten, ließ Fipsy sich nicht blicken. Nur selten hat man mal von Weitem ein Näschen aus dem Häuschen schauen sehen. Als Tiffy dann da war, und die Zwei endgültig nach oben zogen, saß ich oft Stunden lang vorm Käfig und sprach mit den Ratten. Fipsy war anfangs ein bissiges Luder! Die hat sich so ins Fleisch gebissen, dass ich geblutet habe wie ein Schlachtschwein! Ich dachte schon: „Toll, diese scheiß Viecher kannste den Hasen geben!“, aber bald änderte sich alles. Sie wurden immer zutraulicher und Fipsy, die ja so „aggressiv“ und „bösartig“ schien wurde bald zur besten Ratte der Welt. Dass Fipsy mich so gebissen hatte, lag einzig und allein daran, dass ich der Ratte mit meinem Verhalten (natürlich unbeabsichtigt) Angst gemacht hatte.

Auf meine Fipsy war absolut Verlass! Sie hörte auf ihren Namen, sie gab mir auf Kommando Küsschen auf die Nase, sie kletterte auf Kommando mein Hosenbein hoch und setzte sich auf meine Schulter und das Beste von allem: sie half mir ausgebüchste Ratten einzufangen. Wenn sich mal wieder ein Ausreißer (meistens Kaba ;-)) irgendwo verkrochen hatte und nicht mehr raus wollte, dann holte ich meine Fipsy aus dem Käfig und die sorgte dafür, dass Kaba ihr hinterher watschelte. Fipsy war auch der Streitschlichter im Rudel. Wenn es Zoff gab, dann ging Fipsy dazwischen und alles war wieder ruhig. Außerdem war sie sehr geduldig, souverän und ließ alles mögliche über sich ergehen (also im Sinne von Knuddeln). Da Fipsy die ruhigste Ratte war, nahm ich sie auch (fast) immer als geistigen Beistand mit, wenn mal eine andere Ratte zum Tierarzt musste.

Das einzige Mal, als ich Fipsy wieder aggressiv erlebt habe war, als es mit Tiffy zu Ende ging. Fipsy hat das wohl gespürt, dass mit Tiffy etwas nicht stimmte. Ich wollte natürlich nicht, dass Fipsy alleine bleiben musste, also besorgte ich mir zwei, drei Wochen bevor ich Tiffy einschläfern lassen musste zwei neue Ratten, Face und Snow. Tiffy war dann weg und Fipsy hat Face und Snow ordentlich vermöbelt, mit den Füßen getrampelt und gefaucht ... sie hat sie gehasst! Vermutlich hat Fipsy geglaubt, dass die zwei Neuankömmlinge für Tiffys Verschwinden verantwortlich waren. Die Integration hat gut 2-3 Wochen gedauert! Da dies meine erste Integration neuer Tiere war, habe ich vermutlich nicht alles ganz richtig gemacht und wahrscheinlich hat es deshalb so lange gedauert, vielleicht hatte ich auch nur ein wenig Pech. Aber letztendlich wurden die drei unzertrennlich!

Mit über zwei Jahren bekam Fipsy einen Mammatumor (Gebärmutter und an der rechten Seite), der immer größer wurde (Gegen Ende tischtennisballgroß). Eine OP wollte ich dem Tier nicht mehr zumuten. Sie hätte ihre Qualen nur verlängert. Auf jeden Fall machte es mich schon ziemlich fertig, zusehen zu müssen, wie mein moppeliger Liebling immer mehr abbaute. Es war ganz schön hart für mich, als ich Fipsy eines Tages im Käfig liegen sah und wusste, jetzt muss ich sie einschläfern lassen.
Fipsy war einfach das beste Stück Ratte, das es auf der Welt gab und sie fehlt mir jeden Tag. Fipsy und Tiffy waren auch die einzigen, die die ganze Wohnung eingenommen haben. Jeden Tag durften sie runter ins Wohnzimmer, von dort aus starteten sie ihre Wanderung über den Flur ins Schlafzimmer, dann zurück in den Flur, dann in die Küche, zurück in den Flur, ab ins Badezimmer und zurück ins Wohnzimmer. Tiffy und Fipsy haben es sich dann auf einem Kissen zwischen den Sofas bequem gemacht oder Tiffy ist die Wohnzimmertreppe hoch in ihr Zimmer gehüpft. Fipsy hat sich lieber hochtragen lassen.
Damals war mir noch nicht so wirklich bewusst, wie sehr Ratten markieren, sonst hätte ich sie nicht so herumrennen lassen.






Tiffy
 
Name:
Charakter:
Geschlecht:
geboren:
eingezogen
Farbe/Zeichnung:
Besonderheit:
Ihre Freunde:
Krankheiten:
Spitznamen
Tiffy
die Pfiffige
weiblich
ca. Nov. 2003
weiß-dunkelbraun-hooded
Tumor, der sich im ganzen Körper ausbreitete / Eutha
Fipsy, (kurze Zeit, Snow und Face)
Tiff, Tiffka
20.12.2004
Tiffy kam einige Tage später als Fipsy zu mir. Samstag nach Weihnachten 2003. Ich schätze, dass sie sechs, sieben Wochen alt war. Die Integration mit Fipsy hat problemlos geklappt (innerhalb von 2 Minuten), da sie sich wahrscheinlich noch aus der Zoohandlung kannten. Sie waren ja nur wenige Tage von einander getrennt. Hach, Tiffy war ein tolles Tier! Nie, absolut NIE, hat sie mich gebissen und war von Anfang vorsichtig, etwas schreckhaft, aber zutraulich. Sie war ein ganz seltsamer Vogel. Einerseits wollte sie nie gestreichelt werden, aber andererseits war sie immer in meiner Nähe. Wenn ich es gewagt habe, das Zimmer zu verlassen, dann rannte sie mir nach, krallte sich an meinem Hosenbein fest und kletterte auf meine Schulter. Das war Tiffys Lieblingsplatz. Hat man versucht sie hochzuheben und zu knuddeln, ist sie immer sofort auf die Schulter gehüpft. Mit Kuscheln hatte es Tiffy nicht so, aber auf der Schulter zu sitzen war das Beste. Tiffy war eher gemütlich. Während Fipsy immer wie verrückt am Nest gebaut hat, hat das Tiffy wenig gejuckt. Wenn Frauchen und Herrchen abends „geväschberd“ haben (wie der Schwabe sagt), und der Geruch von Essen nach oben ins Zimmer stieg, kam Tiffy sofort angerannt und wartete sehnsüchtig am Treppengeländer, damit sie jemand abholte. Ab dann hatten wir keine Ruhe mehr! Aus dem schreckhaften kleinen Ding wurde ein penetranter kleiner Nervsack, der uns NICHT MEHR IN RUHE lies! Niemand konnte so ausdauernd betteln wie Tiffy und einem das Essen aus der Hand klauen, oder sogar noch besser: direkt aus dem Mund! So ein freches Ding! Und wenn sie dann genug hatte, verblüffte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn sie unsere Wendeltreppe im Wohnzimmer wieder nach oben ins Rattenzimmer hüpfte.

Salamibrot mit Gurken
Im Sommer 2004 habe ich den Käfig nach unten ins Wohnzimmer geholt, da es hier etwas kühler war als direkt unterm Dach. Tiffy und Fipsy sind mal wieder in der Wohnung umher gesprungen. Bevor ich abends ins Bett ging, wollte ich noch schnell das Wasser für die Ratzen wechseln. Plötzlich... ich dachte, ich seh nicht richtig... rannte Fipsy an mir vorbei mir einer riesigen Scheibe Salami im Maul. Die war dann wahrscheinlich ganz enttäuscht, als ich ihr ihre Beute wieder entrissen habe. (Ich glaub nicht, dass Salami das richtige Futter für Ratten ist und hab ihr was rattenmäßigeres gegeben). Fipsy ist dann als erste in den Käfig gesteckt worden. Als ich mich auf die Suche nach Tiffy machen wollte, habe ich dann Bauklötze gestaunt. Tiffy rannte erhobenen Kopfes an mir vorbei, mit einem halben Körnerbrötchen im Maul, liebevoll belegt mit Salami und Gurkenscheiben (wann hatte sie denn die Zeit, ein Brötchen zu belegen?). Im nächsten Moment hörte ich einen Schrei aus dem Schlafzimmer: „NEEEEIIIIN!!!! Tiffy du Dieb!“

Die Kirsche

Am lustigsten fand ich, wie Tiffy meinem Mann bewiesen hat, dass sie sich nicht an der Nase herum führen lässt und viel klüger ist als er *lach*. Mein Mann ärgerte Tiffy indem er ihr eine Kirsche vor der Nase herumbaumeln ließ und in letzter Sekunde immer wegzog. Das Spiel ging einige Minuten lang, denn Tiffy war in solchen Dingen immer sehr ausdauernd. Als mein Mann sich mal wieder voll und ganz auf die Kirsche konzentriert hatte, machte Tiffy einen Satz und biss auf ein Mal den Kirschstengel durch, die Kirsche viel herunter und Tiffy schnappte sie sich blitzschnell und rannte davon. Mein Mann saß da, war völlig verblüfft und starrte den Stengel an.

Nach ein paar Monaten bemerkten wir, dass Tiffy immer dicker wurde. Als „Anfänger“ haben wir aber nicht bemerkt, dass sich bei Tiffy bereits ein Tumor ausbreitete. Erst als er so groß war, dass es offensichtlich wurde, worum es sich handelte, begab ich mich auf die Suche nach einem Tierarzt. Nachdem ich mit ETLICHEN Tierärzten (+/- 15 Ärzte im Umkreis von 30 km) telefoniert habe, und mich ALLE bereits am Telefon abgewimmelt haben, habe ich fast schon resigniert. Am Telefon hieß es: Wir operieren keine Ratten...- Was regst du dich so auf, hast doch gewusst, dass Ratten anfällig sind... - Das lohnt sich nicht für eine Ratte...- Der Tumor kommt doch eh wieder... usw. Tiffy wurde immer dicker und härter. Bald fühlte sie sich an wie eine Bocciakugel und sie sah so bemitleidenswert aus, wenn sie mit ihrem riesigen Körper durchs Zimmer lief. Treppensteigen konnte sie nicht mehr. Dafür war sie inzwischen zu schwer. Aber es ging ihr immer noch gut. Sie schien keine Schmerzen zu haben. Sie fraß wie ein Scheunendrescher, spielte mit Fipsy, kam fröhlich hervor geschossen, wenn Frauchen das Zimmer betrat... Dann kurz vor Weihnachten kam Tiffy plötzlich zu mir, schaute mich traurig an, legte sich in meine Arme und hat mich nicht mehr verlassen - für Stunden. Und dabei ließ sie sich die ganze Zeit streicheln und atmete ganz schwer... meine Tiffy, die sich sonst nie streicheln ließ!!! Da wusste ich, dass es jetzt Zeit war Tiffy gehen zu lassen. Einen Tag zuvor spielte sie noch fröhlich mit einem hart gekochtem Ei und sprang umher, am nächsten Tag (als hätte man einen Schalter betätigt) hoffte ich, sie würde in meinen Armen einschlafen. Es war Wochenende und somit kein Tierarzt erreichbar. Das schlimmste Wochenende in meinem Leben, weil ich Tiffy so leiden sehen musste. Am folgenden Montag habe ich sofort in der Frühe eine Tierärztin angerufen. Dass ich damals nicht von Anfang an einen Tierarzt gesucht habe, hab ich mir bis heute nicht verziehen. Vielleicht wäre Tiffy dann genauso alt wie Fipsy geworden. Tiffy war von allen Ratten, die ich bisher hatte, die cleverste und ausgefuchsteste.

Tiffy wurde am 20. 12. 2004 um 11:00 Uhr eingeschläfert. Als Tiffy die Spritze bekam, sprang sie in meinen Pulli und schlief auf meiner Brust ein, während ich sie streichelte. Das war so schlimm, dass ich das bis heute noch nicht verkraftet habe. Vor allem weil die Tierärztin mir sagte, dass sie Tiffy hätte operieren können, wenn ich nur früher zu ihr gekommen wäre. (Sie war empört darüber, dass ich von so vielen Tierärzten abgewimmelt wurde). Ich hatte sie nicht angerufen, weil ich ihren Namen in den gelben Seiten mit einem Tierarzt verwechselte, den ich bereits angerufen hatte, und der mich abgewimmelt hatte und der zufälligerweise einen sehr ähnlichen Namen hat. Ein blöder Zufall, der das Leben meiner kleinen Maus kostete. Das werde ich mir nie verzeihen. Am selben Tag habe ich Tiffy neben dem Hund eines Freundes begraben.