BASTELN

Ratten haben keinen Sinn für Farben, Schönheit oder Mode. Daher zählt das Argument "Ich habe zwei linke Hände, und alles, was ich anfasse, sieht nachher bescheiden aus" nicht. Auch ich bin nicht handwerklich begabt und pfusche meine Basteleien irgendwie hin, aber die Ratten scheint das nicht zu stören! Also traut euch! Selbstgebasteltes ist oft günstiger, schöner und individueller!


Meine Bastelarbeiten für die Ratten

 


Was man als bastelnder Rattenbesitzer immer griffbereit haben sollte...:
  Das Material Das Werkzeug  
 
  • Nadel und Faden
  • Sabberlack
  • Ponalleim
  • Pappelsperrholz / Bastelsperrholz
  • Kartonage
  • Draht
  • Zeitungspapier
  • Gewebeband / doppelseitiges Klebeband
  • Klettverschlüsse
  • Ösenschrauben / Haken / Hängeclips
  • Schrauben
  • Stichsäge / Laubsäge
  • Eine große Schere
  • Holzdübel
  • Seitenschneider
  • Zange
  • Schraubenzieher / Akkubohrer
  • Hammer

 

 

Welcher Lack soll es sein?
Rattenhalter verwenden zur Bemalung der Käfigeinrichtung ausschließlich Lacke, die  DIN-EN 71-3 zertifiziert sind und das Gütesiegel "Blauer Engel" tragen. Diese Lacke sind speziell für Kinderspielzeug geeignet und auch unter "Sabberlack" bekannt. Sie sind ungiftig und man braucht sich keine Sorgen machen, dass etwas passiert, falls die Einrichtung doch noch angeknabbert werden sollte. Sabberlack gibt es in allen möglichen Farben ;-)
Holzeinrichtung, die nicht lackiert ist, stinkt ganz schnell bis zum Himmel, denn der Urin wird vom Holz aufgesaugt und dringt so tief ein, dass man ihn nicht einfach abwischen kann. Wer also gerne langlebigere Einrichtung haben will, der sollte immer etwas Lack zu Hause haben.
Einrichtungen und Etagen sollten im Rattenkäfig dringend abwaschbar sein! Dh. ihr müsst die Holzeinrichtung lackieren oder von vornerein abwaschbare Käfigeinrichtungen benutzen, z.B. diverse Plastikhäuser, Keramik-Gegenstände, waschbare Stoffe oder Einrichtung, die ihr nach längerem Gebrauch einfach wegschmeißen könnt (z.B. Körbchen, Grashäuser usw.).

Ratten markieren extrem viel!

Unbeschichtete Bretter sehen schnell (innerhalb weniger Tage) so aus wie auf dem Bild.

Das Urin dringt in das Holz ein. Schimmelpilze haben es einfach, sich schnell zu verbreiten. Der Amoniakgestank wird sowohl für Mensch als auch für Ratte unerträglich, zusätzlich kann es die Atemwege inklusive der Lungen schädigen.

Schon im eigenen Interesse, solltet ihr nur beschichtete Bretter oder Plastiketagen kaufen. Der Gestank kann euch sonst sehr schnell die Freude an der Rattenhaltung vermiesen. Denn wenn der Käfig anfängt zu stinken, ist das für alle lästig und macht auch noch krank.

Weiter unten findet ihr einige Tipps zu abwaschbaren Etagen.

 

 




Das Häuschen im Serviettendesign
Man nehme ein unbehandeltes Meerschweinchenhäuschen aus Sperrholz. Dann sucht man sich ein paar schöne Servietten aus und zieht die Lage mit den Motiven vorsichtig ab. Schließlich das Häuschen mit Klarlack (auf Acrylbasis und mit blauem Schutzengel) einpinseln und die Serviette auftragen. Dabei ist zu achten, dass die Serviette nicht reißt. Dann ein paar Mal einlackieren, vor jedem erneuten Lackieren natürlich mehrere Stunden trocknen lassen. Häuschen auch von innen lackieren, damit es langlebiger und einfacher zum reinigen ist. Diese einfachen Sperrholzhäuschen bekommt man i.d.R. in jedem Zooladen oder hier.


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Die Verglasungsfolie

Im Baumarkt findet man in der Abteilung für Plexiglas und/oder Dachabdeckungen sogenannte Verglasungsfolie. Diese ist nicht ganz günstig, kann aber meterweise zugeschnitten werden. Ich habe mir diese Verglasungsfolie gekauft und zu Hause bequem mit einem Teppichcutter (ging ganz einfach) auf meine Wunschlänge zugeschnitten und mit einfachen Schrauben an der Wand befestigt. Dadurch wird die Wand von Nagerangriffen und Urinspritzern geschützt. Ein netter Nebeneffekt ist, dass diese Folie mit Wandtatoos bekleben oder bemalen kann. Die Oberfläche ist für Rattenzähne zu glatt.

Verglasungsfolie

Kleiner Tipp: Mit Verglasungsfolie kann man auch hervorragend Auslaufabsperrungen bauen! Einfach 50 cm breite und mehrere Meter lange Verglasungsfolie im Baumarkt abschneiden lassen, dann Klettband anbringen und wie auf dem Bild hier aufstellen: KLICK MICH Wenn die Absperrung nicht mehr benötigt wird, einfach zusammenrollen, eventuell mit Klettband verschließen, so dass sich die Rolle nicht wieder aufrollt und in die Ecke stellen ;)

Das Häuschen mit Dachgarten
Im Handel erhältliche Häuschen kann man nach Belieben verschönern oder umbauen. Ich habe mir eine Holzlatte, Holzdübel und Ponal-Holzleim gekauft. Die Dübel habe ich auf die Holzlatte geklebt und dann am Häuschen festgeklebt. Nach dem gleichen Prinzip habe ich noch eine Rampe gebaut. An den Ecken des Daches habe ich absichtlich Platz gelassen (drittes Bild). Dann habe ich eine unbenutzte kleine Vogelleiter genommen, diese auseinander genommen, die Sprossen weggeschmissen und die langen Teile mit Hasendraht umwickelt. Das sieht dann aus wie auf dem 4. Bild. Das überstehende Stück Draht habe ich einfach nach innen umgekrempelt. Die mit Draht umwickelten Stäbe passen nun perfekt auf das Häuschen. Die Hakenschrauben der kleinen Vogelleiter haben wieder Verwendung gefunden, damit kann ich schön meine Rampe am Dach einhängen. Der Drahtaufsatz ist ganz einfach zu entfernen. Die Nagergrasschale passt perfekt auf das Dach. Dann kommt der Aufsatz wieder drauf. Das Gras soll durch das Draht durchwachsen. Sinn der Sache ist, dass die Ratten nicht dran rumscharren und graben. Mal schauen, ob's so funktioniert. Das Haus wird direkt neben einem anderen Flachdachhaus stehen, so dass die Ratten nicht auf dem Draht sitzen müssen, wenn sie sich am Gras bedienen wollen. Ich hoffe, dass ich in einigen Tagen präsentieren kann, wie das Häuschen aussieht, wenn das Gras durchwächst.



PVC Röhrensystem
Die meisten im Handel erhältlichen Röhrensysteme eignen sich nicht für Ratten. Viele werden als „rattentauglich“ verkauft, dabei sind sie viel zu klein und eignen sich allemals für Hamster und Mäuse. Nur Frettchenrohre der Firma Ferplast eigenen sich für das Rattenzuhause, da sie groß genug sind, Luftschlitze haben und einfach anzubringen sind, diese sind auch meine absoluten Favoriten. Allerdings sind sie etwas teuer. Hier einige Alternativen:
Im Bauhandel gibt es gelbe PVC-Drainagerohre (ein laufender Meter kostet ca. 1,30 €) die Abwässerungsschlitze (als Luftschlitze) haben und sich gut für den Einbau im Käfig eigenen. Darüber hinaus kann man das Rohr etwas zurechtbiegen, wenn man es vorher kurz in heißem Wasser gebadet hat oder einige Zeit den Fön hinhält. Ich habe meine PVC-Rohre mit einem stabilen Draht umfasst, damit ich diesen zum putzen einfach aus dem Käfig nehmen und später wieder einhängen kann. Kleiner Tipp: benutzt nicht zu lange Rohre. Kurze Rohre sind viel einfacher zu reinigen und einzubauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese PVC-Rohre ganz einfach mit einem Teppichschneider oder einer stabilen Schere in die gewünschte Länge gebracht werden können. Dabei ist nur darauf zu achten, dass man beim Zurechtschneiden keine scharfkantigen Stellen hinterlässt. Mit einer Schere können diese beseitigt werden.
Es gibt auch Rohre mit Abzweigungen und runden Eckteilen, die allerdings etwas teurer sind, i.d.R. keine (Luft)schlitze haben und m.E. auch nicht gut aussehen. Das ist aber Geschmacksache. Sie haben auch nicht diese Rillen wie die PVC-Drainagerohre, die es für die Ratten leichter machen hindurch zu rennen. Ich habe meine PVC-Rohre allerdings aus dem Käfig entfernt, weil meine Ratten an ihnen herumgenagt haben. Dadurch sind scharfe Stellen entstanden, an denen sich meine Süßen höchstwahrscheinlich immer am Hals aufgekratzt haben. Eine Zeit lang hatte ich üble Probleme mit Abszessen bei meinen Ratten, die alle am Hals auftraten. Ich vermutete, dass es nur an der Einrichtung liegen konnte. Seit ich keine PVC-Rohre mehr im Käfig habe, habe ich auch keinen Ärger mehr mit Halsabszessen. Das kann Zufall sein oder auch nicht. Auf jeden Fall kenne ich einige Rattenhalter, die diese PVC-Rohre in den Käfigen haben und noch nie Ärger mit Abszessen hatten.
Papprollen für Poster sind wahrscheinlich die beste Wahl, die kann man bei Bedarf einfach durch neue ersetzen und es schadet den Ratten auch nicht, wenn sie sie anknabbern. Allerdings hat man die Dinger ja nicht immer zur Hand. Ratten benutzen übrigens waagrecht angebrachte Rohre auch gerne zum Schlafen.
Egal welche Rohre ihr verwendet, achtet bitte darauf, dass sie einen Mindestdurchmesser von 10 cm haben! Unhandelte Bambusrohre, die man in Gartenabteilungen kaufen kann, könne ebenfalls im Käfig aufgehängt werden. Ihr müsst allerdings darauf achten, dass die Rohre einen Mindestdurchmesser von 10 cm haben.







Dachrinnen als Hängebrücken

Dachrinnen können auf die gewünschte Länge zugeschnitten und mit Ketten und Karabinerhaken am Käfig befestigt werden. Der Vorteil ist die Pflegeleichtigkeit. Aber achtet bitte darauf, dass keine scharfen Kanten vorhanden sind.



Kartonbabyburg vs. Hamsterburg
Dies gilt für Rattenjunge: Schuhkartons kann man mit Küchen- oder Klopapierrollen miteinander verbinden und ein Kartonlabyrinth zaubern. Aber berücksichtigt die Größe eurer Ratten. Irgendwann sind Ratten so groß, dass sie nicht mehr durch eine Klopapierrolle laufen können.

Kleiderbügel und Draht vs. Fruchthalter
Fruchthalter können aus alten Kleiderbügeln gebogen werden. Eine Gurke kann man z.B. mit Draht durchstechen und in den Käfig hängen. Der Draht muss aber so angebracht werden, dass die Ratten sich nicht darin verheddert und evtl. strangulieren können! Am besten man entfernt den Draht wieder, wenn die Gurke gefressen ist.





Pappelsperrholz
Im Baumarkt bekommt man sogenanntes Pappel-Sperrholz oder Bastelsperrholz. Es ist recht günstig und eignet sich sehr gut zum Basteln von Häuschen oder Brücken. Aus einer kleiner Packung Pappel-Sperrholz (DIN A4 Format, 4 mm stark) lassen sich mindestens zwei schöne Häuschen basteln, die man dann noch nach Belieben bemalen und lackieren kann. Eine kleine Packung von dem Holz kostet ca. 2,50 €. Zuschneiden kann man das Holz übrigens mit einer Laubsäge oder ganz schlicht, mit einem Teppichmesser. Die Einzelteile werden mit Holzleim zusammengeklebt. Leider sind die Häuser etwas leicht, so dass es im Käfig herum geschoben werden können. Tipp: mit Draht am Gitter festbinden oder Häuschen zweischalig bauen. Auf die Schräge habe ich so Holzstäbchen aus der Gartenabteilung auf geklebt. Das ganze Häuschen wurde natürlich einlackiert. Ich habe dieses Mal die Farbe gelb gewählt, aber auf dem Bild seht ihr es noch unlackiert.





Kühlhaus
Wie ihr sehen könnt- das Interessante an diesem Häuschen ist sein Innenleben. Ich habe es zweischalig gebaut, sodass ich jeweils links, rechts und oben Kühlakkus einlegen kann. Damit die Ratten nicht an die Akkus heran können, kommt auf das Häuschen noch ein Deckel drauf. Das Haus muss allerdings auch von innen lackiert werden, da die Akkus beim Auftauen feucht werden und das Häuschen sonst das Wasser aufsaugen und schimmeln könnte. Mehr Tipps bekommt ihr übrigens in der Rubrik Abkühlung. Die Türen könnte man noch etwas größer machen, damit die Luft im Haus etwas besser ist. Ich hab mal früher eine Ausbildung in einer Baustoffhandlung gemacht, daher kam mir die Idee, zweischalige Wände zu machen. Wie gesagt, die Idee ist von mir, ich hab die nirgendwo abgekupfert ;-) Bin ganz stolz darauf, dass mir das eingefallen ist. Die Tür sollte allerdings noch etwas vergrößert werden.





Kletterturm / Kletterburg
Es hat mich schon immer genervt, dass meine Ratzelbande auf meinem Bücherregal herumkletterte oder meinen Schreibtisch vollpinkelte. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, jedoch sollte man darauf achten, dass das Ding absturzsicher ist und keine scharfen Kanten o.Ä. besitzt und natürlich nicht umfallen kann. Mit abgesägten Besenstielen, Brettern und Eimern kann sich mit dem Akkuschrauber austoben. Auf die Idee einen Kletterbaum zu basteln bin ich gekommen, als ich Bilder auf hier und hier entdeckt habe.Allerdings habe ich mich mittlerweile von meiner Kletterburg getrennt und habe ein neues Kletter- und Rumhängparadies aufgebaut. Den Käfig, der wie neu ist, habe ich im Recyclinghof gefunden und sofort eingesackt.
Ich habe ein Mal günstig (9,99 €) einen kleinen einfachen Katzenkratzbaum (im Bild blau) erworben. Als ich das Ding geliefert bekam, dachte ich mir, dass ich so ein „billiges“ Teil auch selber zusammenbauen kann. Also habe ich mich zum Baustoffhandel bewegt und folgende Dinge eingekauft:
kleine Holzpalisade (ca. 0,70 €), 10 m Sisalseil (ca. 0,70 € lfm), zwei dicke lange Schrauben, mehrere kleinere Schrauben, Teppich, Akkuschrauber
Mein Tipp: Es lohnt sich nicht tolle und teure Bezüge auf den Kratzbaum zu spannen, da die Ratten ihn in Null-komma-nichts zerfetzen würden und die ganze Mühe wäre umsonst. Ratten achten eh nicht auf das Aussehen ihres Kletterparadieses. Außerdem wollen wir das Ganze ja pflegeleicht halten.
Die einzelnen Etagen lassen sich dann z.B. mit Hängematten, Brücken, PVC-Rohren usw. verbinden. Oder ihr stellt zwei gleiche Kratzbäume nebeneinander und verbindet sie. Und daneben stellt ihr noch einen anderen Kletterbaum, wie ich es gemacht habe. Mein Kletterparadies wird immer wieder umgestaltet oder umgestellt. Auf meinem Katzbaum Marke Eigenbau habe ich einfach Teppichreste aufgelegt (hielt auch ohne Kleben), die ich bei Bedarf einfach ausgewaschen habe.






Klettereimer Geddy Lee (links) und Snowy (rechts) klettern auf meiner selbst gebauten Burg herum. Ich habe mir einen Blumentopf gekauft, einen Besenstiel, Gips, Seile, PVC-Rohre, Weidekörbchen und Plüschdraht. Den Besenstiel (billiger als Rundholz) habe ich in mehrere Teile zersägt. Dann habe ich Gips angerührt und die Besenstielteile in den Gips hineingesteckt. Was ich nicht wusste war, dass das Gips innerhalb von wenigen Minuten stocksteif und hart wird, so dass ich leider die Stöck nicht mehr so positionieren konnte, wie ich sie gerne gehabt hätte. Also habe ich das Beste daraus gemacht. Mit Hilfe von Plüschdraht (Bastelladen, Baumarkt) habe ich mehrere Weidekörbchen rund um die Stöcke gebaut. Das Holz des Besenstiels habe ich oben durchbohrt und Sisalseile durchgezogen. Ebenso habe ich PVC Rohre befestigt. Der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wozu das Gips? Dadurch wird der Kletterbaum schön stabil und kippsicherer. Das Gips ist recht günstig.




Rattenfreie Zone

Es gibt Bereiche, wo ich persönlich keine Ratten mehr sehen will, und das ist z.B. mein Arbeitsbereich. Daher habe ich eine Absperrung gebastelt. Sie besteht aus mehreren 80 cm hohen Hartfaserplatten, die ich einfach mit Klebeband zusammen geklebt habe. Zwischen den Platten sollte man ca. einen halben Zentimeter Platz lassen, damit man die Platten auch schön zusammenfalten kann. In Zeiten, als meine Böcke bei mir einzogen und ich versuchte den „Frauenbereich“ vom „Männerbereich“ zu trennen, schaffte es meine Pebbles die Hürde tatsächlich zu überwinden- das geile Stück! Also, ein sicherer „Verhütungsschutz“ sind diese Platten also nicht! Da ich Pebbles noch rechtzeitig erwischt habe, kam es zu keiner unerwünschten Vermehrung und mir war das eine Lehre. Ganz pfiffige Ratten schaffen es immer wieder irgendwelche Absperrungen zu überwinden, und sie sind natürlich clever genug zu warten bis Herrchen oder Frauchen außer Sichtweite ist. Also achtet besonders auf kleine Schlupflöcher (z.B. Abstand an der Wand aufgrund von Zierleisten) oder auf Gegenstände in der Nähe, die es der Ratte erlauben Anlauf zu nehmen und über die Absperrung zu springen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man Sperrholz- oder MDF-Platten mit Klavierband (flache Scharniere) zusammenschraubt. Der Nachteil an der Sache ist, dass sie recht sperrig, schwer und teurer als Hartfaserplatten sind. Vorteil: ihre Stabilität.
Beim Aufstellen der Absperrung im Zickzack sollte dabei geachtet werden, dass die Abstände nicht zu eng stehen, da sich die Ratten sonst einfach zwischen zwei Platten nach oben stämmen. Die glatte Seite der Hartfaserplatten sollte natürlich der Rattenauslaufseite zugewandt sein.


Bei Ikea habe ich mir ein Trennwandregal (Expedit) gekauft. Da ich unterm Dach wohne, musste ich das Regal etwas zusägen, damit es unter die Schräge passt. Zusätzlich musste ich eine Rückenwand anbringen, damit die Ratten nicht mein Bürobereich einnehmen. Ich habe Hartfaserplatten hinten drauf genagelt. Eigentlich wollte ich diese noch schon bekleben, aber die Ratten würden eh alles zerfetzen.
Natürlich könnte man diese Absperrungen auch mit großen Kartons machen, aber diese würden viel zu leicht von den Monstern zernagt werden. Anstatt Klebeband und Topfbandscharniere kann man auch Klettverschlüsse anbringen!
Schaut euch auch mal die Auslaufsperre im Ratte-Nest an.
Bei Rodipet gibt es sogenannte "Auslaufpfosten", ein Stecksystem, in das ihr z.B. Hartfaserplatten einschieben könnt, um so einen Auslauf für die Ratten zu gestalten: KLICK

Weiter oben habe ich bereits erklärt, wie man eine Absperrung mit Verglasungsfolie basteln kann:
Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser: Mit Verglasungsfolie kann man auch hervorragend Auslaufabsperrungen bauen! Einfach 50 cm breite und mehrere Meter lange Verglasungsfolie im Baumarkt abschneiden lassen, dann Klettband anbringen und wie auf dem Bild hier aufstellen: KLICK MICH Wenn die Absperrung nicht mehr benötigt wird, einfach zusammenrollen, eventuell mit Klettband verschließen, so dass sich die Rolle nicht wieder aufrollt und in die Ecke stellen ;)



Die Rattendusche für den Sommer
Gerade im Sommer brauchen Ratten Abkühlung. In der Reptilienabteilung findet ihr Tränken, die sich von oben auffüllen lassen. Durch den Schlauch tropft Wasser heraus. Die Tropfstärke kann durch einen kleinen Regler reguliert werden. In einem großen Reptilienbad (sauteuer) kann das Wasser aufgefangen werden und die Ratten können nach Belieben plantschen. Mehr zum Thema Sommerhitze KLICK





Das Labyrinth aus Kartonage
Ein Labyrinth aus Kartons kann ganz einfach hergestellt werden. Ihr steckt einfach mehrere Kartons unterschiedlicher Größe auf-, über-, in- oder aneinander und schneidet mit einer Schere Durchgänge in die Kartons. Mit Pappröhren (z.B. von Wiskeyflaschen oder Posterrollen), die mindestens einen Durchmesser von 10 cm haben, könnt ihr diese Kartons miteinander verbinden. Langlebig ist diese Konstruktion natürlich nicht, aber zumindest mal eine Abwechslung.

Ihr könnt auch Kartons sammeln und mit einem Teppichcutter Durchgänge und Schlitze reinritzen. Das geht ganz einfach (bitte Cutter beim Schneiden immer vom Körper WEG halten!) Ihr solltet darauf achten, dass die Ritze an den Seiten in etwa gleich lang sind und mal von oben kommen (wie links im Bild) und mal von unten (wie rechts im Bild), so dass man die Kartonteile einfach zusammenstecken und nach Bedarf umstecken kann. Hierbei handelt es sich lediglich um eine kleine Spielerei. Für Ratten ist dieses Labyrinth viel zu niedrig, aber man könnte z.B. mit Seilen o.Ä. Leckerlis anbringen, die von den Ratten gesucht werden müssen.




Flying Saucer

Bitte lest hier mehr zum Thema Flying Saucer: KLICK

Der Flying Saucer wirkt auf dem ersten blick etwas klapprig, denn er wird einfach nur zusammengesteckt (Bild 1-2). Das hält? Ja, tut es. Tatsächlich ist er sogar kippsicher, auch wenn man es sich nicht so richtig vorstellen kann. Leider wurde er im Käfig nur hin und her geschoben. Ich hatte mir also überlegt, wie ich den Flying Saucer im Unidom befestigen kann, ohne dass ich meinen Unidom verunstalte (mit Klebern oder sonstwas) und ohne dass ich den Flying Saucer beschädige. Ich kam auf die Idee, einfache Schrauben durch ein Brett zu schrauben (Bild 3), da der Flying Saucer an der Unterseite vier Löcher hat (Bild 4). Das Laufgerät wird nun ganz einfach über diese Schrauben gestülpt, ist für die Reinigung wieder leicht abnehmbar. Man kann auch ein größeres Brett nehmen, damit man es im Käfig zwischen zwei Häuschen einklemmen kann. Es gäbe noch die Möglichkeit mit Klettverschlüssen oder doppelseitigem Klebeband zu arbeiten, allerdings erschwert das m.E. die Käfigreinigung.


Kuschelsachen
Hierfür eigenen sich die Hosenbeine einer Jeans hervorragend, weil diese nicht noch mühsam zu einem Rohr vernäht werden müssen.
Beim Kuschelsack brauchen wir nur einen „Ausgang“. Dieser Ausgang wird mit einem dickerem Draht (z.B. dem Draht aus einem alten BH) stabilisiert, der in den Jeansstoff eingenäht wird. Das andere Ende wird zugenäht und der Sack kann umgekrempelt werden, damit die Nähte von außen nicht mehr sichtbar sind. Beim Kuscheltunnel brauchen wir zwei offene Enden, also zwei Drahte, die wir einnähen. Wer sich die Mühe machen will, kann natürlich ein Handtuch einnähen, wie bei dem Tipi. Als Kuschelsack kann man auch einen Kochtopfhandschuh verwenden. Und wer bei solchen Näharbeiten absolut zwei linke Hände hat oder ihm das viel zu stressig ist, der bestellt sich so ein Teil einfach bei hier, die macht das so richtig gut und professionell.

annaskuschelsachen



Kuscheltipi, Kuschelwigwam,Kuschelhöhle und Kuschelsack
Ratten kuscheln gerne miteinander. Und das macht sogar noch mehr Spaß, wenn man dabei sogar einen kuscheligen Platz hat, den Herrchen oder Frauchen auch mal Waschen kann. Ich habe mir die Zeit genommen und eine alte Jeanshose zu einem Tipi und einem Schlafsack umfunktioniert. Und das funktioniert folgendermaßen:
Tipi:
1.) zwei gleichgroße runde Teile aus Jeansstoff scheiden (z.B. 20 cm Durchmesser).
2.) 1-2 ebenso gleich große runde Teile aus Frotteehandtuch o.Ä. zuschneiden.
3.) die Teile ringsherum am Rand miteinander vernähen (der Jeansstoff ist außen, das Handtuch innen). Das Unterteil ist fertig.
4.) Dann ein großes Rechteck aus restlicher Jeans ausschneiden und links (also Innenseite nach außen drehen), und an den Umriss des Unterteils annähen, bis der Kreis sich schließt und man einen Zylinder hat.
5.) Das Tipi nun umkrempeln, damit die Nähte nicht mehr sichtbar sind.
6.) Das Tipi oben verknoten.
7.) Mit der Schere einen Eingang in den Jeansstoff schneiden. (Dieser kann nach Belieben natürlich auch zur Stabilisierung vernäht werden).
8.) Tipi aufhängen oder einfach in den Käfig stellen.


Hängematte aus Bodentuch
Im Kaufland kaufe ich immer diese Bodentücher. Die kosten nicht mal 'nen Euro. Diese sind recht groß. Mit einer normalen Schere schneide ich sie nach Bedarf zurecht und hänge sie mit Gardinenclips vom Ikea im Käfig auf. Sie sind sehr reißfest und werden von den Ratten gut aufgenommen. Was nichts kostet ist auch nichts wert, daher schmeiße ich sie, wenn sie zu versifft sind einfach in den Müll. Bessere Hängematten kann ich mir für die Ratten nicht mehr vorstellen. Denn teuer gekaufte und/oder extra genähte Schlafsäcke und Hängematten werden ohnehin von den kleinen Biestern zerrissen.
Viele Rattenhalter waschen die Kuschelsachen in der Waschmaschine mit, was ich persönlich etwas unhygienisch finde. Deshalb landen alle kaputten Kuschelsachen bei mir im Müll. Natürlich ist es dann nicht sehr schlau, wenn ich das Teuerste in den Käfig hänge.




Karton statt Plastik!
Schade: es gibt immer noch Anbieter, die Plastikspielzeug für Nager anbieten! Plastikspielzeug gehört in keinen Nagerkäfig! So z.B. Kunststoffspielbälle, die durch ein Loch mit Leckerlis gefüllt werden können. Die meisten Nager (zumindest meine) haben sowieso Angst vor diesem „Monster“, das auch noch bestialisch nach Plastik stinkt (habe es dummerweise gekauft und schnell wieder verbandt). Stattdessen benutze ich lieber einen kleinen Karton (z.B. Schächtelchen von Nasentropfen) in dem ich Leckerlis verstecke. Das ist gesünder für die Ratten und für meinen Geldbeutel! Oder man wickelt die Leckerlis in Zeitungspapier ein. Das raschelt dann auch noch so schön beim Auspacken und das Papier kann man im Nest auslegen. (Die Druckerschwärze schadet den Tieren übrigens nicht)
Oder man nimmt Klopapierrollen, scheidet mehrere Schnitte in die Seiten, verscheckt darin ein paar Leckerlis und knickt dann die Enden um.





Ballonhaus
Alternative zu den etwas teuren Graskugeln, die u.U. Milben haben und deren Drahtgeflecht eine Gefahr darstellen kann.
Luftballon aufblasen, Küchenpapier um den Ballon wickeln und nass machen. Mehrere Schichten Auflegen, es dürfen ruhig 5-6 sein. Je mehr Schichten, desto robuster wird die Kugel. Dann 1-2 Tage zum trocknen auf die Heizung lesen (im Sommer auf den Balkon oder so) und dann mit der Schere Ballon einschneiden, herausnehmen und ein Eingangsloch in die Kugel schneiden. Fertig!





Hängebrücke / Brücken und Strickleitern aus Knabberhölzern
Mit Hilfe von ein wenig Plüschdraht, Gartenbeethölzchen, einem Teppichschneider und Lack kann man ganz lustige und vor allem biegsame Hängebrücken basteln:
In der Gartenabteilung kann man so "große Zahnstocher" kaufen, ca. 50 cm lange Stäbchen. Die Schneidet man z.B. mit dem Teppichschneider in gleich große Teile (oder man nimmt eine Zange). Dann wickelt man Plüschdraht um die Stäbchen wie auf dem zweiten Bild zu sehen ist. Schön straff zudrehen, damit die Stäbchen nicht rausflutschen. Zu guter Letzt einlackieren und als Leiter oder Hängebrücke im Käfig befestigen! Eine stabile Holzbrücke kann man auch leicht basteln, indem man sich im Baumarkt Rundhölzer besorgt, diese auf die gewünschte Länge durchsägt und mit Hilfe von Draht wie oben beschrieben zusammen bindet. Ebenso kann man je nach Dicke der Rundhölzer vielleicht an den Seiten Löcher durchbohren, sodass man z.B. mit Draht durchzogene Sisalseile durchziehen kann.


Nagerhölzer (bzw. Knabberhölzer) können ganz einfach mit seinem Seil (oder Draht, aber so dass keine Verletzungsgefahr besteht) zusammen befestigt werden und schon hat man eine nette Nagerbrücke. Man muss nur sehr genau darauf achten, dass kein Drah übersteht, bzw. Schlaufen entstehen, in denen die Ratten mit ihren Füßchen hängen bleiben können.
Meine Nagerbrücke besteht übrigens aus Hölzern, die ich in der Gartenabteilung gekauft habe. Sie sehen aus wie 50 cm große „Zahnstocher“ (im 10er Pack ca. 0,40 €). Ich habe diese „Zahnstocher“ in 5 x 10 cm große Teile zersägt und mit schwarzem Plüschdraht aus dem Bastelladen zusammen verknotet. Nicht vergessen: Holz sollte lackiert werden, wenn es langlebig und abwaschbar sein soll.
Strickleitern aus Knabberhölzern kann man ganz einfach mit Sisalseil basteln.







Nippelflaschenbefestigung
Die Drähte, die bei gekauften Nippeltränken dabei sind, sind oft viel zu kurz, so dass die Flaschen nur sehr schwer am Käfig befestigt werden können. Nehmt doch einfach ein Stück Draht, wickelt es um einen Kugelschreiber auf, zieht den Draht wieder ab und biegt die Enden ab. Das Draht wirkt jetzt wie eine Feder und es ist viel leichter, die Flaschen am Käfig anzubringen.






Vogelbad als Rattenbalkon
Befestigt man ein Vogelbad außen am Käfig (bei einem gekauften Käfig muss dafür dummerweise ein Loch in die Gitter geschnitten werden), bekommt man einen schönen Rattenbalkon. An meinem Schrankkäfig sind so genannte Vorsatzgitter befestigt, die mehrere Schiebetürchen haben und es mir erlauben, gleich mehrere Vogelbäder anzubringen. Allerdings kann das eine wacklige Angelegenheit werden, wenn sich zwei Rattis um den Balkonplatz streiten. Ein Mal ist ein Balkon abgegangen und meine Ratzelbande konnte ausbrechen. Also vorher vielleicht zusätzlich mit Draht befestigen.




Die Riesenrampe
Mein lieber schiefköpfiger Gizmo hat eine ganz besonders große Rampe von seinem Frauchen bekommen. Seit Gizmo erkrankte habe ich etliche Rampen gekauft, die aber alle immer zu schmal waren. Also habe ich eine 50x80 cm große Hartfaserplatte genommen, sie mit Schubladenfolie urinsicher gemacht und lackierte Holzstäbchen draufgeklebt. Oben habe ich Löcher mit der Bohrmaschine hineingebohrt, so dass ich mit Draht und Haken die neue Giga-Rampe im Unidom einhängen kann.





Holzdübelrampe
Hier seht ihr die Rampe, die ich für meinen Hamsterkäfig gebaut habe. Dazu habe ich eine dünne Holzleiste im Baumarkt gekauft, diese auf die gewünschte Länge zugesägt und Holzdübel aufgeklebt. Dieses Rampengerüst habe ich auf eine Sperrholzplatte am äußersten Rand hingeklebt. Damit die Rampe leichter zu behen ist, habe ich Holzdübel auf die Latte geklebt. Die Rampe wird noch mehrmals mit Klarlack einlackiert, wenn der Leim getrocknet ist. Natürlich wäre es besser, ich hätte ein beschichtetes Brett genommen, aber ich arbeite gerade mit den vorhandenen Resten und versuche eben das Beste draus zu machen.




Rutschfeste Rampe
Für meine dicke Dame Yuki, die an einer HHL (Hinterhandslähmung) leidet, habe ich eine Rampe gebaut, damit sie einfacher in den Käfig kommen kann.
Ich habe ein Teil des Laminatbodens, der übrig gebelieben ist mit einem Klettverschluss versehen und dann einen billigen Badewannenvorleger (1,-€) zerschnitten und aufgelegt. Dank des Klettverschlusses kann ich den Stoff jeder Zeit abreißen und waschen. Genau wie bei meiner Mega-Rampe habe ich vorne das Laminat mit Draht umwickelt und Haken angebracht. Die Rampe ist im Uniom eingehängt.
Im Bauhandel gibt es halb runde Hölzer, meist sind sie bis zu einem Meter lang. In gleich große Stücke gesägt kann man sie auf ein Brett (z.B. ein Laminatbrett oder Spannplatte) schrauben oder mit
Ponalleim kleben und man erhält eine Rampe ohne störende Kanten, die den Füßchen weh tun könnten. Nicht vergessen zu lackieren, sonst war die ganze Mühe umsonst ;-)





Pepes Lebendfallen  
Keine Ahnung was das sein soll??

Man braucht schon viel Fantasie, um drauf zu kommen. Aber die scheint Pepe offensichtlich zu haben ;-) Dies hier ist eine simple Lebendfalle, die jeder in wenigen Minuten gebastelt hat. Sie ist ideal, um in den Laufwegen einer ausgebüchsten, scheuen Ratte aufgestellt zu werden. Bedrohlich dürfte das Rohr nicht auf die Ratte wirken, denn schließlich ist es etwas, worin sich die Ratte verstecken kann, was sie sicherlich früher oder später tut, wenn man vielleicht sogar noch das eine oder andere Leckerli im Rohr versteckt hat. Versteckt sich die Ratte im Rohr, dann zieht man einfach an der Schnur, das Rohr rollt zwischen die zwei Scheiben und wird somit von beiden Seiten geschlossen. Kein Entkommen mehr ;-) Die zwei Bierdeckel sorgen dafür, dass das Rohr nicht von selbst wegrollt.

Bauen mit Pepe / Videos:

Bau einer Lebendfalle: KLICK HIER und HIER und einen lieben Gruß an Pepe.



Haus mit Satteldach
Für dieses Häuschen mit Satteldach benötigt ihr wenig Material, aber etwas Geduld. Besorgt euch Pappelsperrholz bzw. Bastelsperrholz.
Zeichnet vorher eine Schablone auf Papier oder Karton und übertragt dann auf das Pappelsperrholz.
Die Einzelteile sägt ihr jeweils doppelt in gleicher Ausführung aus, siehe Bildbeschriftung. Wenn ihr die Formteile so ausgesägt habt, steckt ihr die Teile ineinander, die langen Stäbchen (1,8 cm x 15 cm) schiebt ihr durch die kleinen Öffnungen (wie einen Riegel), dadurch bekommt das Haus so viel stabilität, dass ihr nicht mal Leim benötigt. Anschließend sollte das Haus lackiert werden!
(Achtung, lieber nochmal genau nachmessen, ich garantiere nicht, dass die Maße so stimmen!)




Hochhaus


Pepes Futterdrehscheibe
Pepes Fazit:
1. Leicht und einfach zu bauen
2. Bringt den Ratten Spaß und Bewegung
3. Hilft bei Langeweile im Käfig
4. Echt preiswert




Wendeltreppe
Ich hatte mich mal an einer Wendeltreppe versucht, da Projekt scheiterte leider kläglich. Allerdings konnte ich zumindest Anja dafür begeistern, die Idee mit der Wendeltreppe aufzuschnappen und SIE hat das hinbekommen, womit ich leider keinen Erfolg hatte.

Die Wendeltreppe ist m.E. wirklich toll gelungen, und sogar so gut, dass ich meine missratene Wendeltreppe hier lieber nicht zeige (*sichschämt*).

Das Material laut Annas Beschreibung:
zurechtgesägte, beschichtete Bretter (ggf. lackieren)
eine M6 Gewindestange (mit Flex gekürzt)

Vorgehensweise:
abwechselnd Brettchen - Scheibe - Mutter - Scheibe - Brettchen drauf gefädelt.
Anschließend oben und unten so Enddingsis (was auch immer das sein soll lol) drauf geschraubt, in ein Holzbrett ein Löchlein in der Größe der Enddingsis gebort und das ganze drauf geleimt und geklemmt.

Verbesserungsvorschlag von Anja : 250 Stk. Packung Muttern kaufen und mind. 3 Muttern zwischen jedes Brettchen, spart Zeit und Nerven.






Eine Kinderrutsche habe ich zu einem Rattenkletterparadies umfunktioniert. Sie ist übrigens nicht so hoch, wie sie aussieht!

 



Fressstütze für behinderte Ratten mit Hinterhandlähmung

Mein Whitey bekam eine Hinterhandlähmung. Zunehmend fiel es ihm schwerer, auf den Hinterbeinen zu sitzen und vernünftig aus dem Napf zu fressen. Meist stürzte er sich mit einer Hand ab und versucht mit der anderen zu fressen. Und wie wir wissen, benötigen Ratten zwei Pfoten, um vernünftig fressen zu können.

Daher habe ich mir etwas einfallen lassen. Ich habe Whitey über eine Papprolle gelegt und festgestellt, dass er plötzlich zugeschlagen hat und beide Hände benutzen konnte! Dumm war nur, dass die Papprolle immer wieder weggerollt ist. Also habe ich mir folgende Konstruktion ausgedacht:


Zwei Küchenpapierrollen. Eine in der Mitte längst durchschneiden wie auf dem Bild, dann zusammenfalten und die Ecken abknicken.
Dann über die zweite Küchenrolle drüberstülpen und mit Tesa o.ä. festkleben. (Nicht für IN dem Käfig geeignet! Im Käfig hat Whitey einen Napf, mit dem er gut zurecht kommt und keine Stütze braucht). Dann Ratte drauflegen und Teller vorlegen.

Whitey hat sehr schnell kapiert, dass es für ihn eine Erleichterung ist!

Natürlich kann man auch Halb-Rundhölzer o.ä. benutzen, aber wozu extra teuer kaufen, wenn man das in weniger als zwei Minuten kostenlos selbst basteln kann?

Kratzhilfe für behinderte Ratte mit Hinterhandlähmung

 

Wenn ich Whitey mit seiner Hinterhandlähmung rauslasse, kommt er sofort zu mir gerannt und lässt sich von mir mit einer weichen Zahnbürste verwöhnen!

Wenn ich ihn mit der Zahnbürste hinter den Ohren und am Nacken "kratze", dann knuspert er mit den Zähnen, macht die Augen zu und verfällt sich ganz ruhig. Manchmal drückt er richtig seinen Kopf gegen die Zahnbürste, als wollte er sagen "Jaaaa, genau da!!!"

Tja, nur leider kann ich nicht 24 Stunden mit der Zahnbürste neben Whitey sitzen.

So funktioniert's: Ganz einfach - eine kleine Papprolle oder Nagerhölzchen mit Sisal umwickeln.

Das Ding am Haus, direkt am Eingang mit Draht festbinden, so dass sich die Ratte selbst daran reiben kann, wenn's mal wieder hinter den Ohren juckt.

 

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