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Interview mit einer Teenagerin, die ihre Ratten vorbildlich hält

Nana ist ein nette junge Frau, die in meinem Forum rattenreich Moderator ist. Für mich ist sie das beste Beispiel dafür, dass es auch Teenies gibt, die sich sehr wohl hingebend um ihre Haustiere kümmern und eben nicht sprunghaft in ihren Interessen sind. Dieses Interview ist echt und nicht gefaket. Wer sich davon überzeugen will, darf Nana gerne im Ratteneck kennenlernen. M.E. geht sie mit gutem Beispiel voran und ist vorbildlich für alle Teenager und leider auch vielen Erwachsenen, die gerne Haustiere halten wollen
Hallo Nana, vielen lieben Dank, dass du dir Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten.


Vorab, die wichtigste Frage, denn es geht ja schließlich um das Thema „Teenager und Ratten“. Wie alt bist du?

15

Ok, das ist noch sehr jung. Spontan würde mir da einfallen „Mit 15 hat man doch nur pubertäre Flausen im Kopf, jetzt will die auch noch Ratten!“ So ähnlich reagieren sicherlich die meisten Eltern. Wie war das bei deinen Eltern als du ihnen beigebracht hast, dass du gerne Ratten haben willst? War es schwer, deine Eltern zu überzeugen?


Meine Mutter ist sehr tierlieb. Erst war sie davon nicht begeistert, da wir noch zwei Meerschweinchen und einen Hund haben. Als ich ihr jedoch zeigte, dass ich mich mit dem Thema Ratten auseinander gesetzt habe und bereits das Grundwissen besitze, war sie damit einverstanden. Außerdem habe ich ihr versichert, dass ich mich selbstständig um meine Ratten kümmern werde. Nun liebt sie jede meiner Ratten, genau wie ich. Und hat auch nichts dagegen, wenn ich gerne noch eine Notfallratz bei mir aufnehmen würde.
Naja, es hat seine Zeit gedauert, meine Mutter zu überzeugen. Ich möchte schon Ratten seit ich 6 bin. Zumindest fand' ich sie da schon einfach süß. Und je älter ich wurde, um so größer wurde das Interesse an Ratten. Meine Mutter bekam das über die Jahre ja auch mit. Und als ich dann den ernsthaften Wunsch hatte, Ratten zu halten, hat es vielleicht ein halbes Jahr gedauert, aber ich musste mich ja sowieso noch richtig über die Haltung informieren.

Besonders den letzten Satz finde ich gut! Sich erst zu informieren ist immer gut. Welche Argumente hast du aufgebracht, die deine Eltern letztendlich überzeugt haben?
Wirkliche Argumente brauchte ich nicht. Meine Mutter war anfangs, wie gesagt, nicht davon begeistert, aber es war nicht so, dass sie diese typischen Vorurteile hatte. Meine Mutter liebt Tiere, genau wie ich auch. Ich musste ihr einfach nur beweisen, dass sie mit der Haltung rein gar nichts zutun hat, und ich das selbstständig mache. Außerdem habe ich ihr gezeigt, dass das nicht mal eben nur so eine Idee von mir ist und ich das Interesse an den Tieren dann sowieso wieder verliere.

Mit so einer tierlieben Mama hast du's ja dann Gott sei Dank nicht ganz so schwer gehabt ;-) Angenommen, deine Eltern wären strikt dagegen gewesen, hättest du dir die Ratten dennoch geholt, praktisch über den Kopf deiner Eltern hinweg? Vielleicht erklärst du uns deine Antwort.
Nein, das hätte ich nicht getan. Ich meine, hätte ich einfach mit 2 Ratten vor der Tür gestanden, dann hätte meine Mutter sicher nicht gesagt, dass ich sie wieder abgeben soll. Meine Mutter verliebt sich nämlich auch in jedes Tier ;) Aber ich bin schon auf meine Mutter angewiesen was die Haltung angeht. Sie bezahlt schließlich das Futter, das Streu und alles andere (Einrichtung etc.). Hätte ich also einfach mit Ratten da gestanden hätte ich praktisch über das Geld meiner Mutter bestimmt und das ist weder mein Recht noch möchte ich das.

Du spricht da etwas an, das ich sehr interessant finde. Du sagst, vermutlich hätte deine Mama dich nicht gezwungen die Tiere wieder wegzugeben. Davon gehen ja leider oft viele Teenies auch aus, nach dem Motto: „Ich hol' sie mir einfach! Wenn ich sie erstmal hab', können meine Eltern ja nichts mehr sagen! Vielleicht finden sie sie ja dann auch im Nachhinein doch ganz toll.“ Dem ist ja leider oft nicht so, zum einen ist das den Eltern gegenüber nicht fair, denn sie können ja selbst entscheiden, ob sie Tiere in ihrer Wohnung haben wollen oder nicht. Zum anderen ist es sehr respektlos den Eltern gegenüber und egoistisch. Eltern auch schon überreagiert, z.B. die Tiere ausgesetzt, sofort ins Tierheim gebracht oder vernünftig gehandelt und die Tiere weitervermittelt, um sie wieder loszuwerden.

Ich möchte damit auch keinesfalls anderen Teenagerns sagen "Holt euch ruhig eure Ratten, eure Eltern werden nichts sagen". Meine Mutter hatte ja schon mitbekommen, dass ich mich über die Tiere informiert habe. Dass ich mich um die Ratten kümmere, wusste sie auch. Deswegen kann ich nur einfach von meiner Mutter sprechen, dass sie 100% nichts mehr dagegen gesagt hätte. Doch trotzdem wär' es von mir nicht richtig gewesen mir einfach Ratten zu holen.

Da hast du völlig Recht. Wie bist du denn überhaupt auf die Idee gekommen, dass du Ratten als Haustiere haben möchtest?
Mein Onkel hatte damals 2 Ratten. Die fand' ich ganz klasse und hab' mich sofort in diese Tierchen verliebt. Letztendlich war es dann so, dass wir im Urlaub waren. Wir waren jedes Jahr in so einem Haus für alleinerziehende Mütter. Dort wohnte auch der Sohn von der Frau, der das Haus gehörte. Der war Punk und hatte 3 Ratten. Mit dem hab' ich mich super verstanden und war jeden Tag bei ihm im Zimmer, um mit seinen Ratten zu kuscheln. Ab dem Urlaub war mir klar, dass ich auch Ratten wollte und habe meine Mutter auch direkt damit konfrontiert.

Wo hast du denn deine ersten Ratten her? Und woher hattest du alle nachfolgenden Ratten?
Meine ersten beiden Ratten habe ich von meinem Ex Freund. Dessen Schwester kannte eine Frau, die Ratten züchtet. Zu der Zeit wusste ich noch gar nicht, dass es sowas wie eine Notfallvermittlung gibt - eine Zoohandlung kam für mich aber nicht in Frage, das wusste ich sofort. Meine nächsten 2 Ratten kamen dann ein halbes Jahr später, von der gleichen Züchterin. Dann stand aufeinmal mein Kumpel mit 'ner Ratte aus dem Zooladen vor der Tür (die dann übrigens ganz schlimme Atemwegserkrankungen hatte, die ich auch nie in den Griff bekam). Dann hatte eine Freundin von mir, die auch Ratten hält, unerwünschten Rattennachwuchs. Von der nahm ich dann eine Ratte bei mir auf. Als letztes nahm ich dann 2 Ratten aus dem Tierheim bei mir auf.

Naja, wie ich zum Thema „Zucht“ stehe, das weißt du ja. Ich hoffe, dass es eine seriöse Züchterin war und nicht irgendeine Tussi, die Männlein und Weiblein einfach zusammengesetzt hat. Und ich bin ja sehr froh, dass du Notfalltieren ein neues Zuhause gibst und einen großen Bogen um Zoohandlungen machst.

Heute würde ich meine Ratten natürlich auch nicht mehr vom Züchter holen. Wie gesagt, ich wusste gar nicht, dass es so eine Notfallvermittlung für Ratten gibt und als mein Ex mir das dann angeboten hat, habe ich natürlich nicht nein gesagt - heute würde ich das nicht mehr tun.

Ich wollte dir auch keinen Vorwurf machen, wo man sich seine Ratten holt ist natürlich jedem seine Angelegenheit, ich kann natürlich nur für die Notfallvermittlung appelieren. Auch Züchter, die etwas davon (Genetik usw.) verstehen, möchte ich keineswegs ins negative Licht rücken. Wie viele Ratten waren das am Anfang?
Zwei, ich wusste allerdings sofort, dass es mehr werden.

Ja, ja, die Rattensucht packt einen schneller als man denkt lol Und prima, dass du gleich erkannt hast, dass Ratten Rudeltiere sind und gleichgeschlechtliche Partner brauchen! Wie viele Ratten hast du jetzt?
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Rattenhaltung ist nicht immer nur Friede-Freude-Eierkuchen, die Erfahrung hast du in letzter Zeit oft machen müssen (ich übrigens auch) und warst auch oft traurig. Erzähl uns mal davon, Hand aufs Herz, was nervt dich wirklich an der Rattenhaltung?
Am meisten natürlich das Käfige sauber machen. Das dauert locker 3 Stunden und ist ziemlich anstrengend.
Aber auch die Ratten an sich können ganz schön nerven. Sie machen eben nicht immer was sie sollen, laufen wohin wo sie nicht hin sollen und machen ständig irgendeinen Unsinn. Auch, wenn eine Ratte krank ist und sie sich strikt dagegen weigert, die Medikamente zu nehmen, das kann einen schon zur Verzweiflung treiben. Außerdem ist es natürlich immer schwer sich von einer Ratte zu trennen, sie werden eben nur um die 3 Jahre alt, diese Zeit vergeht schnell. Das nervt natürlich nicht, aber es ist einfach schwer sich so schnell wieder von einer geliebten Ratte zu trennen.

"Um die 3 Jahre“ ist vielleicht etwas übertrieben. Ich hatte schon über 20 Ratten, die wenigsten sind knapp über 2,5 Jahre alt geworden. Das ist natürlich aber auch ein Thema, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Ist man stark genug, sich darauf einzulassen, dass Ratten krankheitsanfällig sind und keine hohe Lebenserwartung haben? Trotzdem bleibst du am Ball und kümmerst dich so toll um deine Tiere und bist so besorgt um sie! Das finde ich gigantisch. Was treibt dich voran?
Ich finde Ratten einfach ganz tolle Tiere. Sie sind total intelligent und ihnen beim Spielen und toben zuzusehen macht unglaublichen Spaß. Ich brauch' gar keinen Fernseher mehr.
Außerdem hat jede Ratte ihren eigenen Charakter. Ich mag dieses Gefühl, dass meine Ratten auf mich angewiesen sind, dass sie mich einfach brauchen. Ich finde sie können einem unglaublich gut zeigen, dass ich praktisch zum Rudel gehöre. Sie klettern auf mir rum, schlafen auf mir ein, putzen mich und animieren mich dazu, mit ihnen zu spielen. Außerdem sind sie natürlich unglaublich süß und ein Blick von ihnen macht allen Unsinn den sie treiben wieder gut.

Eine 15 Jährige kann mir nicht erzählen, dass sie Ratten hält und keinerlei Unterstützung seitens der Eltern bekommt, denn alleine ist das schon aus finanziellen Aspekten nicht zu schaffen. Erzähl' uns doch mal, in welchen Bereichen du Unterstützung bekommst.
Wie ich bereits erwähnt habe, bezahlt meine Mutter eigentlich alles was meine Ratten angeht. Tierarzt, Futter, Streu, Einrichtung. Klar, ich bezahle auch mal ein Häuschen oder so. Aber alleine könnte ich das natürlich niemals bezahlen und ich bin meiner Mutter auch sehr dankbar dafür.

Ich bin mir sicher, dass du deine Dankbarkeit auch schon geäußert hast, denn das ist wirklich toll von deiner Mutter, dass sie dir keine Steine in den Weg legt und du dich dafür im Gegenzug vorbildlich um die Tiere kümmerst. Kannst du Eltern verstehen, die ihren (jugendlichen) Kindern verbieten sich Ratten anzuschafffen?
Das kommt auf die Gründe an. Eltern sollten ihre Kinder am besten einschätzen können, wenn sie meinen, dass ihr Kind sich sowieso nicht richtig um die Tiere kümmern wird und das Interesse verlieren wird, dann ist es natürlich nur richtig es zu verbieten. Ist jetzt der Grund, dass Ratten "eklige Tiere" sind, dann kann ich das natürlich nicht nachvollziehen.

Ich kann das schon ein wenig nachvollziehen. Der Ekel vor Ratten ist oft eine anerzogene Sache! Vermutlich sind die Eltern einfach dazu erzogen worden, Ratten als Ungeziefer anzusehen. Teilweise wohl berechtigt, nur fällt es ihnen doch schwer, den Unterschied zwischen einer wild lebenden Ratte und einer Farbratte zu erkennen, und das wiederum finde ich schade.
Wenn Eltern ihren Kindern einzig und alleine aus dem Grund des Ekels diese Tiere verbieten, dann finde ich, dass sie sich zumindest erstmal über Farbratten informieren sollten. Die Infromationen sollte ihnen ihr Kind bringen - so sehen sie gleich, dass ihr Kind sich über die Ratten informiert.
Vielleicht sollten sie auch mal jemanden besuchen, der Farbratten hält. Wenn sie Ratten dann immer noch ekelig finden, dann finde ich es in Ordnung. So haben auch die Eltern sich damit auseinander gesetzt und nicht einfach gesagt "Nein, will ich nicht. Die sind ekelig"

Das sehe ich ganz genauso wie du. Auch Eltern sollten sich nicht gleich sperren, sondern erstmal ihrem Kind zuhören und dem Kind wenigstens die Chance geben, die Argumente aufzuzeigen. Gleich blockieren und nein sagen, finde empfinde ich auch als sehr egoistisch.
Du hast ganz tolle Käfige, wie bist du zu diesen gekommen, die waren doch sicherlich nicht ganz günstig. Und sie sind auch noch sehr liebevoll eingerichtet.

Irgendwann bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe ihr eben gesagt, dass ich jetzt von meinem damaligen Freund 2 Ratten haben könnte. Ich bin dann den Tag darauf mit ihr zur Zoohandlung gefahren und sie hat mir den Jenny Käfig gekauft. Als meine beiden Ratten Suki und Quila dann aber größer wurden fand' ich den Käfig viel zu klein. Außerdem habe ich meine Mutter dann gefragt ob ich nicht noch 2 Ratten haben könnte, weil ich es einfach viel schöner finde ein größeres Rattenrudel zu haben. So kaufte meine Mutter mir dann den Furet Tower. Das hätte mich Sicherheit nicht jede Mutter getan und ich bin wirklich froh, dass meine Mutter sowas tut.
Da ich dann mehr Ratten bekam fand' ich den Furet Tower langsam zu klein (auch wenn er das nicht war, aber ich hab's immer lieber zu groß als zu klein) so musste dann die Voliere als Verbindung her. Diese habe ich ja dann (wie du weißt) für 99,- € im Internet gefunden. Und da es so eine Voliere nur selten für 99,- € gibt hat meine Mutter dann auch da nicht "nein" gesagt.

*Lach* von der Rattensucht zur Käfigsucht!

Ich gebe zu, wenn ich Emails von Teenies bekomme, die mir berichten, dass sie Ratten haben wollen, gehen bei zunächst erstmal die Alarmglocken hoch, weil ich leider schon viele Erfahrungen machen musste, mit Teenies,
•  die unbedingt Ratten wollten, sich dann nicht richtig um sie gekümmert haben,
•  weil sie plötzlich andere Interessen hatten,
•  weil sie bemerkt haben, dass Käfigputzen ganz schön eklig und nervig sein kann,
•  weil sie sich heimlich Ratten ohne Einverständnis der Eltern geholt haben,
•  weil sie sich Ratten gekauft haben, die dann schwanger waren,
•  weil sie gerne Rattenbabies haben wollen und dann ohne irgendeine Ahnung von Aufzucht Männchen und Weibchen zusammen setzen
•  weil sie sich nicht vorher über die Rattenhaltung informiert haben usw.
Ich weiß, du bist das beste Beispiel dafür, dass man nicht alle Teenager über einen Kamm scheren sollte. Aber diese Vorurteile kommen m.E. nicht von irgendwo. Wie stehst du zu diesem Thema?

Ich denke selbst nicht anders. Hört sich vielleicht doof an, aber wenn mir jemand in meinem Alter sagt, dass er oder sie auch bald Ratten haben möchte, dann denke ich mir auch zuerst "oh, oh".
Es ist nunmal leider oft so, dass Jugendliche einfach irgendwelche Tiere gerade süß finden und die dann auch sofort haben möchten. Da kann man sich dann nur auf verantwortungsbewusste Eltern verlassen, die es ja leider oft genug auch nicht gibt.

Erzähl mal, kennst du auch noch andere Leute, die Ratten halten? Gehst du vielleicht zum Rattenstammtisch?
Ich habe nur eine Freundin hier, die auch Ratten hält. Ansonsten kenne ich flüchtig noch jemanden. Hier gibt es gar nicht viele Leute, die Ratten halten. Zum Rattenstammtisch würde ich gerne mal gehen, jedoch bin ich ja erst 15 und für mich ist es schwer dahin zu kommen. Vielleicht irgendwann mal.

Möchtest du vielleicht sonst noch etwas Allgemeines zum Thema loswerden? Schieß los!
Vielleicht ist einfach mal zu erwähnen, dass wir hier keines Falls denken, dass jeder Teenager seine Tiere nicht gut behandelt.
Die Rattenhaltung (und jede andere Haltung eines Tieres) sei nur einfach gut überlegt. Und auch als Teenager ist es nicht schlimm zuzugeben, dass man mit der der Haltung eines Tieres doch überfordert ist, so kann man wenigstens dafür sorgen, dass es ein neues schönes zu Hause bekommt.

Und genau deshalb habe ich auch dieses Interview mit dir geführt! Vielen Dank dafür Nana, dass du dir die Zeit genommen hast, die Fragen so ausführlich zu beantworten und dass du mir die Bilder zur Verfügung gestellt hast! Ganz besonders toll finde ich, dass du dir wirklich große Mühe gibst und deine Ratten sehr gut bei dir aufgehoben sind! Du bist nicht nur für Teenager ein gutes Vorbild sondern auch für manch einen Erwachsenen! Mach weiter so! Wir sehen uns im Ratteneck!

Hier geht's weiter zu:
Teenager und Ratten, warum das leider oft schief geht / Negativbeispiel