ANSCHAFFUNG


Kinder, Teenager, Eltern und Ratten



Vorüberlegungen - Will ich WIRKLICH Ratten haben?

  • Hast du dir gründlich überlegt, warum du Ratten haben möchtest?

  • Bist du dir dir sicher, dass Ratten zu dir passen? Wenn ja, warum?

  • Bist du dir bewusst, dass du mindestens drei Ratten halten musst?

  • Hast du dich mit den Nachteilen der Rattenhaltung richtig auseinander gesetzt?

  • Bist du bereit, Opfer zu bringen (z.B. Käfigputzen, Krankheitspflege, Spielen...)

  • Lies dir auch mal dieses Thema durch: KLICK / Vorüberlegungen


Soll ich mir heimlich Ratten/Tiere holen?

  • Hole dir NIEMALS irgendwelche Tiere ohne das Einverständnis deiner Eltern! Das kann nur in die Hose gehen! Das gibt nur Ärger für alle!

  • Haustiere spüren Schmerzen, werden verrückt und krank, wenn man sie nicht artgerecht hält, weil man sie z.B. im Kleiderschrank oder im Keller vor den Eltern versteckt, werden bissig und scheu und man dann hat man sowieso keine Freude an diesen Tieren, die unnötigerweise gequält werden und es woanders viel besser hätten und auch glücklich wären.

  • Was ist, wenn irgendein Familienmitglied eine Allergie auf das Tier hat, dass du unerlaubt in der Wohnung versteckt hälst? Allergene kann man leider nicht verstecken! Das heißt, du nimmst in Kauf, dass einer deiner Familienmitglieder unter Umständen sehr krank wird, weil er ständige Niesattacken, Ausschläge, Atemnot und Asthma bekommt!

  • Deine Eltern haben es sicherlich nicht verdient, von dir belogen und hintergangen zu werden! Holst du dir unerlaubt Tiere ins Haus ist das ein extremer Vertrauensbruch und schadet eurer Beziehung sehr!

  • Sich ohne Einverständnis Tiere so zu holen ist sehr respekt- und rücksichtslos den Eltern gegenüber und darüber sehr egoistisch und kindisch!

  • Es zeugt von sehr viel Tierliebe, wenn man auf die Haltung von Tieren verzichtet, statt Tiere nicht artgerecht halten zu können.

  • Ratten riechen, Ratten machen Dreck, Ratten verursachen Kosten, sie brauchen viel Auslauf, machen viel kaputt und sie machen Lärm. Das KANNST du gar nicht verheimlichen!

 

  • Du kannst Haustiere ohne die Unterstützung deiner Eltern gar nicht halten, weil dir irgendwann das Geld z.B. für den Tierarzt fehlen wird und das wiederum heißt, dass eine artgerechte Haltung nicht möglich ist. Und du willst doch sicherlich kein Tierquäler sein?

  • Zu zahlst nicht die Miete, also hast du auch nicht zu bestimmen, wer oder was in der Wohnung leben darf.

  • Sich einfach Tiere zu holen, nach dem Motto "Wenn sie erstmal da sind, dann gibt's zwar drei Tage Stress, aber die Eltern beruhigen sich dann auch wieder" fällt unter die Kategorie "Erpressung"! Das ist sehr selbstsüchtig und respektlos. Bei einigen Eltern hat das vielleicht funktioniert, aber die meisten Eltern reagieren verständlicher Weise nicht so! Es ist schon sehr skrupellos, wenn man die Gutmütigkeit seiner Eltern ausnutzt und sie dazu zwingt, mit einem oder mehreren Tieren unter einem Dach zu leben, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollen.

  • Natürlich ist es etwas anderes, wenn man ausgesetzte Tiere findet, da steht man in der Pflicht, diese mit nach Hause zunehmen und sich zu überlegen, ob man sie behalten oder weitervermitteln will. Bitte lasst dringend die Finger von Wildtieren! Viele vermeintlich in Not geratene Wildtiere werden von gutmütigen Menschen in guter Absicht "gerettet", stattdessen wird oft großer Schaden angerichtet, denn Wildtiere benötigen sehr oft gar nicht menschliche Hilfe (z.B. Hasenbabys im Feld, Vogelbabys, Igel usw.)
  • Sind deine Eltern absolut gegen die Haltung von Haustieren, dann hast du immer noch die Möglichkeit, Freunde zu besuchen, die Tiere haben und dir selbst Haustiere anzuschaffen, wenn du ausgezogen bist.

  • Vielleicht hast du deinen Eltern schon mal einen Grund gegeben, warum sie dir die Haltung von Haustieren nicht mehr zutrauen (hast dich nicht an Regeln und Abmachungen gehalten, hast deine dir zugeteilten Aufgaben nie richtig erledigt, bist mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, bist ein Schlamper usw.,), dann bist du ganz alleine dafür verantwortlich, dass du keine Haustiere halten darfst, auch wenn deine Eltern vielleicht sogar gerne welche hätten. Du hast deine Eltern vielleicht schon enttäuscht und somit haben sie das Vertrauen in dich verloren was bestimmte Dinge angeht.

  • Vielleicht haben deine Eltern gar nichts gegen Haustiere, aber der Vermieter. Wenn du nun Tiere ins Haus bringst, können deine Eltern große Probleme mit dem Vermieter bekommen, ja sogar die Wohnungskündigung. Willst du wirklich lieber auf der Straße leben müssen?

  • Wenn deine Eltern dir keine Tiere erlauben, dann heißt das nicht, dass sie dich weniger lieb haben.


Warum deine Eltern das gute Recht haben "nein" zu sagen

  • Vielleicht hast du leider in der Vergangenheit deinen Eltern einen Grund gegeben, dass sie dir die Verantwortung einem Tier gegenüber nicht mehr zutrauen.

  • Sie möchten überhaupt keine Tiere IN IHRER WOHNUNG haben. Das ist schade, aber ihr gutes Recht, da sie schließlich die Miete bezahlen.

  • Vorurteile gegenüber Ratten sind tief verwurzelt. Oft haben Menschen schlechte Erfahrungen gemacht oder sind dazu erzogen worden Ratten zu hassen. Manche Eltern legen den Hass und Ekel, zumindest gegen Farbratten ab, andere hingegen könnten niemals unter einem Dach mit Ratten leben. Vielleicht kann man dann einen Kompromiss finden und sich für andere Tiere entscheiden? Die Tierheime sind voll von Tieren, die ein Zuhause suchen.

  • Als Teenager KANNST du garnicht die volle Verantwortung für deine Ratten übernehmen! Dieses Argument zieht also nicht: irgendwann wirst du bei deinen Eltern um Geld bitten müssen, weil du dir eventuell die Tierarztkosten nicht leisten kannst oder etwas Besonderes für die Ratten kaufen willst. Oder du wirst deine Eltern bitten müssen, auf die Ratten aufzupassen, während du im Schullandheim bist oder bei deiner besten Freundin/deinem besten Freund übernachten willst oder wenn du mal krank bist. Du brauchst schon sehr verständnisvolle Eltern, die dir die Arbeit nicht abnehmen, denn sie haben schließlich schon genug zu tun, aber dir zur Seite stehen und dir helfen! Vielleicht ist es deinen Eltern nicht möglich, sich finanziell noch mehr zu belasten oder sich noch mehr Arbeit aufzuhalsen.

  • Merke dir: Je mehr du quängelst und mit Sprüchen kommst wie "Ihr seid so gemein" / "Ich hasse euch" / "XY hat aber auch welche!" desto mehr machen deine Eltern dicht! Warum sollten dich deine Eltern mit Haustieren belohnen, wenn du sie beleidigst und beschimpfst?



Anschaffung: Eltern, Teenager und Ratten / Das Elterngespräch



Überlege dir erst, warum du Ratten haben willst. Willst du dich wirklich um Ratten kümmern, oder ist das nur eine kurze Laune? Oder hast du echte und ehrliche Absichten?


Erst richtig über die Haltung informieren und gut auf das Elterngespräch vorbereiten!



Einen Brief verfassen und ihn im ruhigen Ton deinen Eltern vorlesen! Passe deine Eltern ab, wenn sie gerade gut gelaunt sind. Bitte sie, bis zum Schluss zuzuhören!


SO NICHT!
Deine Eltern bekommen wahrscheinlich erstmal einen Schreikrampf, nimm das nicht persönlich und reagiere nicht wie ein trotziges Kind mit Sprüchen wie "Ihr seid so gemein!" "Ich WILL aber Ratten!!"



Wenn sich der erste Schock gelegt hat, zeigst du deinen Eltern Bilder, Fachliteratur, rattige Internetseiten und deine Pläne!


Habe Verständnis dafür, wenn deine Eltern sich gegen die Anschaffung von Ratten entscheiden! Versuche es einfach später nochmal, vielleicht lässt du ein paar Monate verstreichen! Hole dir NIEMALS irgendwelche Tiere ohne das Okay deiner Eltern! Das kann nur in die Hose gehen!




Hattest du Erfolg bei deinen Eltern, steht dir nichts mehr im Wege und du kannst dir deine Transportbox schnappen und zum nächsten Tierheim gehen! So viele Tiere warten nur darauf, dass sie ein schönes Zuhause bekommen!




Mit Ratten spielen macht einfach Spaß! Wenn du die Ratten richtig hälst und deine Versprechen einhälst (z.B. was das Käfigputzen und Füttern angeht), wird sicherlich die ganze Familie ihre Freude an den Tieren haben, denn Ratten sind einfach tolle Haustiere!

Stell dir zunächst selbst mal die Frage, warum du Ratten haben willst?

  • Ratten sind niedlich, man kann schön mit ihnen spielen.
  • Es ist cool Ratten zu haben, hat ja schließlich nicht jeder!
  • Seit ich Ratatouille gesehen habe, will ich unbedingt eine Ratte.
  • Ich find's cool, wenn sich andere Leute darüber aufregen, dass ich eine Ratte/Ratten habe.
    -> All diese Gründe sind aber sehr egoistisch! Das hat nichts mit Tierliebe zu tun! Bitte hole dir keine Haustiere!

  • Ich habe mich ausführlich im Internet und/oder Bücher über Ratten informiert.
  • Ich kenne jemanden, der Ratten hat und ich bin total begeistert von ihnen. Sie haben's mir total angetan!
  • Ich bin mir bewusst, dass die Rattenhaltung auch negative Seiten hat, z.B. muss ich oft den Käfig putzen.
    -> Das ist vorbildlich, du solltest mal deine Eltern auf das Thema ansprechen!

    Bevor du deinen Eltern offenbarst, dass du Ratten als Haustiere haben möchtest, solltest du dir bewusst sein, dass du zunächst auf Gegenwehr deiner Eltern stoßen wirst! Nimm das nicht persönlich, denn es ist verständlich, dass deine Eltern erstmal skeptisch sind, wenn du sie mit diesem Wunsch konfrontierst!
    Daher sei gut vorbereitet auf dein Elterngespräch, so kannst du ihnen später viel Wind aus den Segeln nehmen, denn sie werden versuchen, alle möglichen Argumente gegen die Anschaffung von Ratten finden!

    Informiere dich zunächst sehr gut über die Rattenhaltung auf dieser Seite und auf den verlinkten Rattenseiten! Beschäftige dich ausführlich mit den Nachteilen der Rattenhaltung! Es ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen! Rattenhaltung kann auch ganz schön nervig sein! Vielleicht überlegst du dir es ja doch noch! Vielleicht sind ja Ratten doch lieber nichts für dich? Das ist nicht schlimm, denn jetzt hast du dir den Stress mit den Eltern erspart und es zeugt von sehr viel Tierliebe, wenn man zugibt "Ne, ne, Ratten sind nichts für mich! Sie sind in anderen Händen besser aufgehoben als bei mir!"

    Oder du bist dir nun absolut sicher! Ratten sind tolle Haustiere um die ich mich auf jeden Fall kümmern will! Du möchtest Ratten, nicht um cooler zu sein, sondern weil du sie faszinierend findest und sich um sie kümmern willst! Spielzeuge hast du schließlich genug!
    Schreibe dir die wichtigsten Argumente auf, vielleicht in Form eines Briefes (das nimmt dir die Aufregung und du geräst nicht so schnell ins Stottern, deine Eltern können dir nicht so einfach ins Wort fallen)! Bitte deine Eltern, dich aussprechen zu lassen und nicht zu unterbrechen. Sag ihnen, dass dir viel daran liegt, dass sie dich wenigstens aussprechen lassen, denn du hast dir viel Mühe gemacht, dich zu informieren, und wichtigsten Argumente aufzuschreiben. Wenn deine Eltern sitzen, trägst du ihnen vor, dass du gerne Farbratten als Haustiere haben möchtest und begründest dies gut. Dann liest du ruhig und gelassen vor! Bleib ganz ruhig, wenn deine Eltern zunächst mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und vielleicht auch schimpfen "Was hast du dir da bloß wieder in den Kopf gesetzt?" "Spinnst du? Ratten? Bist du noch ganz sauber?"! Nimm das nicht persönlich! Du kommst schließlich nicht mit einem alltäglichen Wunsch, sondern du willst Ratten haben! Vielleicht sind deine Eltern sowieso nicht gut auf Ratten zu sprechen, weil sie so erzogen wurden, dass Ratten Ungeziefer sind.
    Auch wenn die Reaktion in dem Moment nervt, darfst du auf keinem Fall mit kindischen Trotzantworten kommen wie "Ihr seid voll gemein!" "Ich will aber Ratten" "XY hat auch welche, der hat nicht so blöde Eltern wie ich".... dann kann das Gespräch nur in die Hose gehen und alle Mühe war umsonst! Wie gesagt, mit dieser Reaktion musst du rechnen, wenn die sich nach ein paar Sekunden und Minuten wieder abreagiert haben, kannst du deinen Eltern erklären, dass du mit dieser Reaktion gerechnet hast und ihnen zeigen willst, dass du dich vorab gut über die Haltung und die Vor- und Nachteile informiert hast.

    Zeige deinen Eltern, dass du dich schlau gemacht hast, zeige ihnen die Bücher, die du gekauft hast, zeige ihnen Internetseiten oder Infoflyer, die du dir auf rat-nose.de ausgedruckt hast. Bilder sprechen oft mehr als tausend Worte. Mache deinen Eltern den Unterschied zwischen frei lebenden, wilden Ratten und Farbratten deutlich. Vielleicht benutzt du auch lieber öfter das Wort "Farbratte" statt einfach nur "Ratte", das klingt vielleicht etwas weniger nach "Ungeziefer". Oder noch besser: du sagt am Anfang überhaupt nichts von "Ratten", sondern erzählt von einem tollen (Nage)tier, und zählst erstmal sämtliche positiven Eigenschaften auf, die dir einfallen. Hier bekommst du ein paar Tipps: Warum eigentlich Ratten? Vielleicht zeigst du dann erstmal ein paar niedliche Bilder von besonders farbigen Ratten, nur den Kopf und ganz ohne Schwanz! Viele Menschen, die Ratten nicht mögen, stellen sich dicke, fette, große und schmuddelige Kanalratten vor. Wenn sie ein niedliches Bild einer zahmen Farbratte sehen, dann sind sie meist ganz verwunder: "Was? Das ist eine Ratte!" Oft erkennen die Eltern dann, dass Farbratten doch eigentlich ganz niedlich sind und auch nichts anderes als "Meerschweinchen mit einem langen Schwanz". Erkläre deinen Eltern, dass du Verantwortung übernehmen wirst und das meiste von deinem Taschengeld bezahlen wirst. Mache ihnen aber auch nichts vor! Sage offen und ehrlich, dass du dich um die Verpflegung der Ratten kümmern wirst, du aber auf die Hilfe deiner Eltern angewiesen bist, z.B. bei unerwarteten Kosten (Tierarzt), bei Klassenausflügen usw. Ehrlichkeit wehrt am besten.
    Lege ihnen genaue Pläne vor, darin soll stehen, wo du z.B. den Käfig hinstellen möchstet, woher du das Futter beziehst, wie der Käfig aussehen soll usw.
    Was auch gut zieht ist das Argument, dass du den Tierschutz unterstützen willst und dir Ratten aus der Notfallvermittlung holen wirst, z.B. aus dem ortsansässigen Tierheim oder Rattennotfallstellen .
    Erkläre deinen Eltern, dass du nicht "sofort" oder "gleich morgen" Ratten haben möchtest, sondern dass du dir erst Zeit nehmen willst, einen Käfig zu kaufen oder mit dem Vater zusammen einen zu bauen (vielleicht freut er sich sogar darüber, dass er mit seinem Kind zusammen ein Projekt starten kann, Tipps, wie man einen Schrank zu einem Käfig umfunktionieren kann findest du hier), diesen liebevoll einrichten willst und dich dann erst in ein paar Wochen auf den Weg machen willst, um nach Notfallratten zu suchen, weil du dir sicher sein willst, dass du keine schwangeren Tiere angedreht bekommst, wie es so oft der Fall ist, wenn man sich Tiere im Laden kauft. Das beweist deinen Eltern, dass das nicht nur eine sprunghafte "Flause" von dir ist, sondern dass du ernsthaft bei der Sache bist und wirklich an den Tieren interessiert bist!

    Bitte deine Eltern nicht sofort "nein" zu sagen, sondern dein Anliegen auszudiskutieren. Sollten sich deine Eltern dennoch gegen eine Anschaffung von Ratten als Haustiere entscheiden, dann wäre es natürlich nur fair, wenn sie dir ihren Entschluss auch begründen. Sollte die Entscheidung deiner Eltern für dich schlecht ausfallen, dann musst du damit leben und darfst dir auf keinen Fall ohne das Einverständnis der Eltern Ratten holen! Das wäre sehr respektlos den Eltern gegenüber, verantwortungslos den Ratten gegenüber und auch noch sehr egoistisch! Deine Eltern haben schließlich das gute Recht zu bestimmen, wer oder was in ihrer Wohnung lebt, für die SIE die Miete bezahlen. Akzeptiere die Entscheidung. Klar darfst du traurig über die Entscheidung sein, aber fange nicht an, deine Eltern darauf hin zu beschimpfen.
    Zeige ihnen, dass du enttäuscht über die Entscheidung bist, aber dass du "erwachsen" damit umgehen kannst. Eltern fällt es oft schwer, ihr Kind traurig und enttäuscht zu sehen und geben dann vielleicht sogar nach. Aber wenn du patzig und motzig wirst, verärgerst du deine Eltern nur und dann hast du rein garnichts erreicht! Nerve deine Eltern nicht mehr mit dem Thema, sondern lass' etwas Zeit vergehen. Du kannst diese Zeit nutzen, indem du dich weiter über die Rattenhaltung informierst! Wenn etwas Zeit verstrichen ist, merkst du vielleicht selbst, wie ernst es dir mit der Rattenhaltung wirklich war. Ist dein Wunsch, Ratten zu halten nach einigen Monaten immer noch da? Und es signalisiert deinen Eltern, dass du wirklich Interesse hast und das nicht einfach eine Laune von dir ist. Dann würde ich die Eltern auf das Thema nochmal ansprechen! Es zeigt ihnen, dass dir viel daran liegt und vielleicht ändern sie doch noch ihre Meinung. Wenn nicht, hast du immer noch die Möglichkeit, dir Ratten zu holen, wenn du mal ausgezogen bist und eine eigene Wohnung hast.

    Wenn du erfolgreich warst, dann steht dir nichts mehr im Wege! Suche das nächste Tierheim auf und erkundige dich, ob sie gerade Ratten haben. Wenn nicht, dann sei nicht traurig, sondern freue dich für das Tierheim, dass sie ein paar Notfälle weniger zu versorgen haben. Vielleicht bist du geduldig und wartest ein paar Wochen, es kommen sicherlich bald neue Notfälle rein. In dieser Zeit kannst du deinen Käfig schön herrichten und den Auslauf gestalten!Kaufe dir aber bitte keine Tiere in einem Zooladen! Diese sind oft schon sehr krank, scheu und nicht selten schwanger, und du willst die Rattenhaltung ja nicht gleich mit 40 Tieren oder einem Haufen Parasiten anfagen ;-) Sollte das Tierheim keine Ratten haben und benachbarte Tierheime auch nicht, dann wende dich einfach an den Verein der Rattenliebhaber und -halter Deutschlands e.V. oder an www.k-ratworking.de. Dort gibt es immer viele Rattennotfälle und Vermittler, die dir alle Fragen zur Rattenhaltung genau und richtig beantworten, was du in einem Zooladen nicht erwarten kannst, dort wird dir viel Blödsinn erzählt und unsinniges Zeug verkauft, das Ratten garnicht benötigen, weil der Laden will ja Umsatz machen und Geld verdienen.

    Na dann viel Spaß mit deinen neuen Familienmitgliedern! Und immer schön auf artgerechte Haltung achten! Alle nötigen Infos findest du auf dieser Seite!



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